Mittwoch, 11. August 2010

Durchhänger

Ich hänge schreibtechnisch in den Seilen. Sogar bloggermässig ist mein Hirn leergefegt. Wenn jemand meiner Schreibmotivation begegnet, wäre ich froh, wenn er sie mir zurücksenden könnte. Bis es so weit ist, schrammle ich auf meiner E-Gitarre herum (und belästige unschuldige Nachbarn mit grenzmässigem Sound),  führe mein Parallelleben als verkappte Bergbäuerin und Wandervogel und fröhne zwischendurch dem Nichtstun, heute in Form eines Frühstücks mit einer Kollegin, auf das ich mich total freue.

Bevor ich gleich losdüse, noch eine Vorankündigung: Im September und Oktober gibt's zwei öffentliche Lesungen von mir (die zweite zusammen mit einer wunderbaren Autorenkollegin). Mehr morgen oder übermorgen.

Ein privates PS: Jutta, ich glaube, dein Hans-Herrmann hat sich bei mir eingenistet. Ist wirklich ein sackfauler Kerl.

Kommentare:

Matthias hat gesagt…

Das ist kein Durchhänger, das ist eine kreative Pause :-).

Jutta Wilke hat gesagt…

Liebe Alice,

ich reiche dir mal die Hand, denn ich hänge auch totalst durch. Nur das Laufen, das mache ich weiterhin und das tut mir auch gut.
Aber mein Schreibtisch verwaist und das ist alles andere als gut, aber ich habe im Moment keine Idee, wie ich das verhindern könnte. Ich hoffe derzeit einfach auf einen kräftigen Musenkuss, der mich wieder in die richtige Richtung schubst und vor allem den Kopf frei macht für neue Geschichten. Im Moment ist da gar kein Platz irgendwie.

Ich setze mich mal zu dir und lausche deinem Gitarrenschrammeln.

*drück*
Jutta

teamor hat gesagt…

Na, dann hängen wir doch gleich einmal zu dritt ... die Tänze, die ich mit meinem Antagonisten aufführe, sind völlig ziel-unabhängig und ich finde inzwischen meinen Plot einfallslos und schon hundertmal da gewesen ... Muss an kosmischen Wellen liegen - oder so ...
Aber mit der Gitarre schrammeln ist doch eine echte Alternative :-)
Herzliche Aufbau-Grüße in die Runde!
Gabi

Alice Gabathuler hat gesagt…

@teamor: Daran könnte es bei mir auch liegen. Ich habe den Plot dem Verlag vor mehr als einem Jahr vorgelegt - und in der Zwischenzeit sind mindestens zwei Bücher mit einem ähnlichen Thema erschienen; eins davon ("Little Brother") mit geradezu genialem Inhalt. Da fällt es dann schon schwer, den eigenen Plot zu verfolgen, der mir viel zu brav und banal erscheint (auch wenn es Tote gibt und den Protas übel mitgespielt wird).

@Jutta: Überleg es dir nochmals. ALLES ist besser (und gesünder) für den Geisteszustand als mein Geschrammel. Obwohl ich den Riff zu Knockin' on Heaven's door LIEBE. Oder vielleicht gerade deshalb. Wer will schon eine Stunde lang die gleichen vier Riffs hören? ... Von meinem Gesang reden wir hier gar nicht. Sogar die Katze ergreift die Flucht.

@Matthias: Das nenn ich dann mal positives Denken!!!