Donnerstag, 6. Dezember 2012

Stürmische Zeiten

Es sind stürmische Zeiten. Nicht nur draussen vor der Haustür, sondern auch sonst. Ich bin gerade ziemlich hart gelandet - mit einem Vereinsprojekt. Zum Glück gibt's irgendwo im Bernbiet den Bugsierer. Ja, das ist der brummige Grummelbär der ab und an (sehr) harte Kommentare bei mir platziert, der aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen einen besonderen Platz in meinem Leben hat. Er ist grundoffen und grundehrlich - und sehr direkt (leider gehören solche Menschen zu einer aussterbenden Sorte). Er hat mir vor Monaten vorausgesagt, was passieren wird. Er hat's gewusst, ich hab's geahnt, es ist passiert. Also habe ich Anfang Woche dem Bugsierer geschrieben. Dass er recht hatte mit gar allem. Und dass er mir mal gehörig den Kopf waschen solle. Was er getan hat :-). Nun ist mein Kopf neu sortiert, ich habe getan, was ich tun musste. Es bleibt noch eins: DANKE, Bugsierer

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Dienstag, 4. Dezember 2012

Es gibt Tage ...

... die laufen so grottig grässlich, dass man sich eine Höhle suchen und in einen Winterschlaf fallen lassen möchte. Weil das nicht geht, tauche ich jetzt in die virtuelle Landschaft von Schottland ein, rieche das Wasser, höre die Wellen und fühle den Sand unter den Füssen.

Montag, 26. November 2012

Weil mir das jetzt gerade sehr wichtig ist

Ich habe soeben Fragen einer Auszubildenden beantwortet, die einen Buchvortrag zu meinem Buch Mordsangst vorbereitet. Eine Frage hat mich besonders beschäftigt, weshalb ich sie hier samt Antwort einstelle:

Wenn Sie allen Jugendlichen einen Tipp geben könnten, wie sie im Leben weiterkommen, welcher wäre das?
Als erstes würde ich sagen: Frag dich nicht, wie du weiterkommen kannst, sondern wohin du überhaupt gehen willst. Weiterkommen ist für mich eine persönliche Entwicklung, keine Karriereleiter. Das Wichtigste für mich ist: So sein, wie man ist. Dazu stehen. Sich nicht zu etwas formen lassen, das man nicht sein möchte. Auf sein eigenes Herz hören, nicht auf den Verstand und die guten Ratschläge der anderen. Mit sich selber in Einklang zu kommen. So leben, dass man jeden Morgen in den Spiegel schauen und sagen kann: Ja, das bin ich.

Und jetzt schreib, verdammt!

Ein wunderbarer Autorenkollege hat mir ein Buch geschenkt. Zehn Gebote des Schreibens. In diesem himmelblauen Band finden sich unzählig viele Gebote übers und ums Schreiben, solche, die mich ansprechen und solche, die mich weniger ansprechen. Für heute bringt es Juli Zeh mit Gebot Nummer 10 auf den Punkt.

UND JETZT SCHREIB, VERDAMMT!

Gutes Gebot, finde ich :-)

Sonntag, 25. November 2012

Ein guter Tag

Er begann damit, dass die Familie wieder komplett ist. Herr Sohn ist aus England zurück - mit der ulitmativen Postkarte für Frau Tochter.


Es gab ein spätes Frühstück im erweiterten Familienkreis und ich als Familientierchen war einfach nur glücklich.

Später bekam ich auf FB ein RIESIGES Kompliment einer Leserin und als Herr Ehemann nach dem gemeinsamen Spaziergang die gekaufte NZZ am Sonntag las, rief er vom Sofa rüber: "Du bist in der Buchbeilage der NZZ."


Es gibt Tage, da ist das Leben einfach nur schön. So einer ist heute.

PS: Eigentlich ist das ganze Wochenende toll. Gestern war ich nämlich das erste Mal nach Steve Lees Tod an einem Gotthardkonzert und es hat so richtig gefegt. Hach!

Samstag, 24. November 2012

Es ist noch gar nicht ...

... Weihnachten. Und trotzdem lag am Freitag, als ich von der Lesereise nach Hause kam, ein tolles Geschenk auf dem Wohnzimmertisch.