Dienstag, 10. Februar 2015

Buchsoundtrack zu "White Sky"


Diese drei Männer haben über das Wochenende den Soundtrack zu "White Sky" eingespielt: Dennis Mungo, Ernst Eggenberger, Chris Schwarz. DANKE.

Montag, 9. Februar 2015

Lost and Found

Heute bekam ich ganz besondere Post. Von jemandem, den ich verloren hatte, weil beim Kauf vom neuen PC Mailadressen verloren gingen und ich die Person trotz googeln nicht mehr finden konnte. In Gedanken habe ich mich oft gefragt, was wohl aus dem Menschen geworden ist, der mich bei meinen Schreibanfängen begleitet hat.

Lieber verloren gegangener und wiedergefundener Mensch

Du hast keine Ahnung, wie sehr mich deine Karte gefreut hat. Und weisst du, was schon fast irrwitzig ist? Gestern Abend hielt ich dein Buch in der Hand, weil ich das Bücherregal neu einräume. Zufall? Nein, viel mehr! Lass uns dort weitermachen, wo wir aufgehört haben. Ich freue mich darauf. Und ich habe eine Bitte. Kannst du mir eine Mail schicken, damit ich dir antworten kann? Es muss keine lange sein.

Herzlich

Alice


Montag, 2. Februar 2015

Öffentliche Lesung in Baden

Die meisten meiner Lesungen sind Schullesungen. Deshalb freut es mich sehr, für einmal auf eine öffentliche Lesung von mir hinweisen zu können: Am 28. Februar lese ich am 1. Jugendliteraturtag in Baden aus "Blue Blue Eyes". Zeit: 13.00 Uhr. Eingeladen sind Jugendliche ab 12. Und ausdrücklich auch Erwachsene. Ich freue mich auf euch!


Freitag, 30. Januar 2015

Letzte Chance auf einen Schneesturm

Am 21. Januar habe ich Lost Souls 4 abgegeben. Immer noch nicht perfekt, aber es geht in die richtige Richtung. Seit ich den Text eingereicht habe, fallen mir immer wieder Szenen ein, die ich ergänzen oder umschreiben will. Ich denke, das gibt dann noch einmal eine sehr heftige Überarbeitungsrunde.

Am 23. Januar hatte ich die letzte Lesung meiner Zürcher Lesetour. Es war - einmal mehr - eine spannende, unterhaltsame, anregende, motivierende Tour mit wunderbaren Jugendlichen und sehr netten Lehrkräften.

Danach fand ich, dass ich nach fast einem halben Jahr extrem intensivem Lese- und Schreibmarathon eine Pause verdient hätte. Deshalb fuhren Herr Ehemann und ich nach Solothurn an die Schweizer Filmtage und liessen uns Geschichten erzählen. Es gab solche, die mich zum Weinen brachten, solche, die mich staunen und lachen liessen, auch ärgerliche, weil sie mich mit Dingen nervten, die nicht hätten sein müssen. Und dann gab es da noch diesen einen Film, bei dem ich vor lauter Langeweile beinahe aggressiv geworden wäre. Er hat mir aufs Beste bewiesen, dass eine gute Geschichte vor allem eins muss: Berühren. Ins Herz gehen. Wie auch immer. Schlimmstenfalls, indem sie nervt. Aber nicht, indem sie einen total kalt lässt.

Doch eigentlich wollte ich ja vom Schneestrum schreiben. So einen brauche ich immer noch für den Buchtrailer zu "White Sky". Dieses Wochenende habe ich meine letzte Chance. Danach wird der Trailer gemacht. Mit oder ohne passenden Winterstrum. Haltet mir also die Daumen. Ich fahre in die Berge, in denen die Geschichte spielt und warte auf die riesigen Schneeflocken. Den Nebel habe ich schon. Der Song zum Buch steht. Nächsten Freitag wird er im Studio aufgenommen. Die Dinge fügen sich zusammen. Eins nach dem anderen. Und jene, die sich für  mich nicht gefügt haben, habe ich hinter mir gelassen (bin aus dem Literaturnetz Ostschweiz ausgetreten).

Sonntag, 11. Januar 2015

Schreibtipps

Schreibtipps gibt es wie Sand am Meer. Irgendwann lernt Frau Autorin, die brauchbaren von den unbrauchbaren zu trennen. Wobei das weniger mit den Tipps als mit der Charakterbeschaffenheit von Frau Autorin zu tun hat.

Ein Beispiel: "Mit nur einer Stunde Schreibzeit pro Tag können Sie in einem Jahr ein Buch schreiben."

Das ist ein ermutigender Rat, und er trifft auf jene Autoren zu, die aus dem Stand losschreiben können. Ich bin leider anders gestrickt. In der ersten Stunde schaffe ich nicht viel. Sie ist eher ein zähes Aufwärmen denn ein Schreiben, und was ich in dieser Stunde schaffe ist ... na ja ... legen wir den Mantel des Schweigens darüber. Ich gehöre zu den Autoren, die mehrere Schreibstunden am Tag brauchen. Je länger ich am Text sitze, desto besser läuft es mir. Sprich: Der Satz aus dem obigen Beispiel ist nicht falsch, er trifft einfach nicht auf mich zu.

Ein anderes Beispiel: Man bekommt eine Unmenge Tipps zum Plotten. Die sind alle total klasse. Nur: Ich plotte nicht. Zumindest nicht im Detail. Mir reicht ein roter Faden. Das ist nicht einfacher und nicht zeitsparender als erst nach ausführlichem Plotten loszulegen, im Gegenteil. Was ich an Zeit für das Planen der Geschichte spare, benötige ich um ein Mehrfaches für das Schreiben. Denn wer nicht plottet, braucht Nachdenkphasen, wie es jetzt weitergehen könnte, schreibt sich in den Schilf, löscht, ändert, kämmt den Text immer wieder von vorne durch, passt an, korrigiert, ergänzt. Aber: Das ist meine Art zu schreiben und ich liebe sie.

Am Ende jedoch finden wir alle einen gemeinsamen Konsens, die Schreibtippgeber und die Autoren: Der entstandene Text muss gut sein. Wie man zu diesem guten Text kommt,  muss jeder Autor für sich herausfinden. Schreibtipps können dabei helfen, wenn man richtig mit ihnen umzugehen weiss und sich nichts anzueignen versucht, das einem völlig gegen die eigene Art geht.

Auf Twitter ist mir jemand aufgefallen, der erstaunlich oft (nicht immer) genau das rät, was ich auch raten würde. Der Mann heisst Richard Norden. Ich habe ihn neu in die Blogroll aufgenommen (guckt mal rechts rüber). In seinem neusten Eintrag schreibt er über den Katzenjammer bei der Jahresplanung von Schreibprojekten - und wie man ihn vermeiden kann. Ich sass lesend da und nickte mit dem Kopf:

Die Ursache für solche Planungsfehler ist in fast allen Fällen eine Kombination aus zwei Fehleinschätzungen, die auf sehr unangenehme Art und Weise Hand in Hand arbeiten:

  1. Man schätzt die Zeit, die einem zum Schreiben zur Verfügung steht, grundsätzlich zu hoch ein.
  2. Man schätzt den Zeitaufwand für Schreibprojekte grundsätzlich zu niedrig ein.
Genau so ist es. Was man dagegen tun kann, verrät Richard Norden hier. Oder eben, im Link in der Blogroll. Mir als Spontanmensch und Chaotin ist dann am Ende etwas zu viel Planung dabei - aber wo Richard recht hat, hat er recht.



Samstag, 10. Januar 2015

Parat

Oder für Leute, die kein Schweizerdeutsch sprechen: Bereit (= parat).

Heute Nachmittag habe ich die letzten Fahrpläne für die Lesetour durch den Kanton Zürich ausgedruckt. (Anmerkung: Ja, ich weiss, dass man die auf einem Smartphone abrufen kann, und nein, ich will trotzdem immer noch keins.) Gleich mitausgedruckt habe ich die Mails der Lehrkräfte. Und so habe ich für jeden Tag ein kleines Dossier, je nach Leseorten und zusätzlichen Vorhaben ein etwas dünneres oder etwas dickeres.

Am Dienstagnachmittag treffe ich mich mit Frau Schmid, um die Geschichte, die ich für den SJW-Verlag geschrieben habe, mit ihr zu besprechen. Am Mittwoch habe ich am Abend eine ABRAXAS-Sitzung. Und am Freitag möchte ich trotz ziemlich intensivem Lese- und Reiseprogramm an der Sitzung der Gruppe der Autillus-Kleinst- und Selbstverleger teilnehmen. Denn: Dieses Jahr soll es endlich losgehen mit dem lange geplanten und immer wieder verschobenen Self Publishing!

Im Gepäck dabei ist auch Band 4 der Lost Souls. Ich werde nicht fertig bis zum Sonntagabend. Dabei hatte ich so gehofft, endlich einmal ohne Schreibarbeit auf Lesetour gehen zu können. (Eigentlich weiss ich ja gar nicht, wann ich auf dieser Tour zum Schreiben und Überarbeiten kommen soll.)

Für diesen Post habe ich ein Bild mit dem Thema "unterwegs" gesucht. Ich habe eins gefunden, das gleich doppelt passt. Es entstand schon vor zwei oder drei Jahren im Rahmen einer Fotoserie für mein erstes Self Publishing Buchcover. Fotografiert hat Fabian Stieger, mein Buchtrailermacher, zusammen mit Frau Tochter. In dieser Serie ist auch ein Schnappschuss dabei, den ich einfach toll finde. Den hänge ich dann unter das "Unterwegs"-Bild.


Freitag, 9. Januar 2015

Fotos für den Buchtrailer zu White Sky

Die gute Nachricht: Es wird auch zu Band 3 der Lost Souls einen Song und einen Buchtrailer geben. Die schlechte Nachricht: Es könnte diesmal zeitmässig noch knapper werden als mit dem Trailer zu Band 2.

Ich war über die Festtage in den Bergen und habe mit einer Intensivüberarbeitung von Band 4 begonnen - weil er einfach nicht so rausgekommen ist, wie ich mir das gewünscht hätte. Dank meiner Lektorin, die den Finger treffsicher auf die wunden Punkte gelegt hat, ist Band 4 nun kurz davor, genau so zu werden, wie er mir wirklich gefällt und wie er sein muss.

Ich war auch in den Bergen, um einen richtig tollen Schneestrum zu filmen. Ich habe zwar einen vom letzten Jahr, aber der reicht nicht wirklich. Das Problem: Es hat überall im Flachland geschneit wie blöd - nur bei uns oben nicht. Da fiel der Schnee in vornehm kleinen Flocken. Sprich: Mir fehlt immer noch ein Schneestrum. Dafür war der Himmel am 31. Dezember perfekt. Das Buch heisst "White Sky". Guckt selber:




Donnerstag, 8. Januar 2015

Werkbeiträge für Autoren in meinem Heimatkanton

Heute kam mal wieder - wie alle Jahre - die freundliche Erinnerung an den Einsendeschluss für die Bewerbung um einen Werkbeitrag Literatur in meinem Heimatkanton. Zusammen mit einer Einladung zu einem Informationsabend, wie man sich um einen von ebendiesen Beiträgen bewirbt. Kosten: CHF 10.00. Ich knicke beides. Ist weder die Zeit, noch den Aufwand, noch die Fahrt nach St. Gallen wert, da ich weder im Kanton Zürich noch in einer tollen Stadt im Ausland lebe und wirke (die 10 Franken hätte ich noch knapp zusammenbekommen). Und ja, falls das jemand auch noch fragen wollte: Das ist alles. Sechs Kantons-Werkbeiträge in 5 Jahren für die Sparte Literatur. Und ja, es SIND die Werkbeiträge des Kantons St. Gallen (einfach, falls jemand nach dem Lesen der untenstehenden Liste nicht mehr ganz sicher ist). Und ja, irgendwo müssen alle diese Autoren einen Bezug zum Kanton SG haben, denn sonst hätten sie sich nicht bewerben können.

Werkbeiträge Literatur Kanton SG, 2010 – 2014

2010: 
Michaela Friemel, St. Gallen
Verena Rossbacher, Berlin
2011: 
Kein Werkbeitrag in der Sparte Literatur (es gab Bewerbungen aber keinen Beitrag!)
2012: 
Dragica Rajcic, Zürich
Dominique Anne Schuetz, Männedorf, Kanton Zürich
2013:
Verena Rossbacher, Berlin (ja, die von 2010)
2014: 
Werner Rohner, Zürich

Wahrscheinlich sind wir im Kanton St. Gallen lebenden Autoren selber schuld. Können halt nicht schreiben. Oder so. Aber unter uns: Wenn man einen Preis gewinnt, bekommt ein nettes Gratulationsschreiben (auch wenn man sich mit dem preisgekrönten Text vorher vergeblich um einen Werkbeitrag beworben hat).

UPDATE: Ein Vergleich.
Der Kanton Zürich verteilte alleine im Jahr 2014 fünf Werkbeiträge sowie sieben Anerkennungsbeiträge an Zürcher Autorinnen und Autoren. 

Montag, 5. Januar 2015

2015

Die letzten zwei Jahre habe ich intensiv an meiner Serie gearbeitet, am Ende so viel, dass es auch für diesen Blog nicht mehr zu regelmässigen Texteinträgen gereicht hat. 2015 wird es ruhiger werden. Im Augenblick überarbeite ich den letzten Band der Lost Souls. Bis zum Sonntagabend will ich diese Arbeit abgeschlossen haben. Ein kleineres Projekt, das ich Ende Dezember abgegeben habe, geht nächste Woche in die Überarbeitung. Danach sollte ich endlich dazu kommen, all die Dinge zu tun, die ich schon lange tun wollte. Unter anderem, wieder vermehrt zu bloggen. Nicht nur Bildeinträge und Links zu Videos, sondern aus meinem Autorinnenalltag. Darauf freue ich mich. Erst einmal - weil ich gleich überarbeiten gehen werde - ein weiteres Bild. Aufgenommen in den Bergen. Ich wünsche euch alles Gute für dieses Jahr. Mögen sich eure Träume erfüllen. Und immer daran denken: Lebt mit dem Herzen. Und guckt mit dem Herzen. Glückskeksweiseheiten? Mag sein. Aber ich sage euch, es lebt sich wahnsinnig gut damit.


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Danke

Danke an alle für das fantastische Jahr 2014. Ihr habt mir Flügel geschenkt - ich bin geflogen. Es war wunderschön.


Euch allen frohe Festtage und ein gutes Eintauchen ins Jahr 2015.

Montag, 22. Dezember 2014

Momentaufnahme

Ich räume auf und um. Das ist eine meiner neuen Ecken im Büro. Mit der Widmung von Rolf Lappert auf einem Blatt aus meinem Notizbuch.


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Untermieter

Bei uns wohnen im Moment zwei Untermieter. Keks und Dalek. Dalek ist sehr scheu. Keks weniger. Sie hilft mir zwar nicht beim Schreiben, aber meinen Schreibtisch findet sie schon enorm spannend. Muss einfach gucken, dass sie mir keine Kabel anknabbert.


Mittwoch, 3. Dezember 2014

THANKS SO MUCH

Letzter Lesetag meines Lesejahrs. Eine wunderschöne letzte Lesung bei der Oberstufe Lengnau. Dann ein Abend in der Familie. Und jetzt? Bin ich ganz still glücklich. So:


Montag, 24. November 2014

Lost Souls 1 bis 3

White Sky ist online.  So sieht das Cover aus

P


Und so die ersten drei Bände nebeneinander


 PS: Band vier wird ebenfalls der Hammer :-)

#no_way_out

Rafi und seine Klasse aus der Zentralschweiz haben #no_way_out als Klassenlektüre gelesen. Ich habe sie letzte Woche besucht. Die Lesung war total spannend. So viele Fragen, die ich noch nie zuvor gestellt bekommen habe - und ein Lehrer aus dem Wallis, mit dem ich mich auf Anhieb verstanden habe (so von Bergler zu Berglerin).

Hier ist Rafis Mindmap zum Buch:


Samstag, 15. November 2014

WOW! dead.end.com kondensiert.

Guckt mal, was Francisco Metzker und Manuel Rüdisühli von der EMS Schiers aus meinem Buch dead.end.com gemacht haben. Aus Wörtern und Sätzen aus meinem Buch ist etwas ganz Neues geworden.


Sonntag, 9. November 2014

Wintereinbruch

Letzte Woche habe ich ganz in der Nähe des Hauses in den Bergen gelesen. Ich habe deshalb dort übernachtet. Am Mittwochnachmittag kam ich an - zusammen mit den ersten riesigen Schneeflocken. Zum Glück parkte ich den Wagen ganz oben, dicht an der Strasse, denn am Donnerstagmorgen um sechs Uhr fand ich mich eingeschneit.

Die ersten 70 oder 80 Meter zwischen Haus und Stall habe ich gar nicht geschaufelt, sondern einfach mit einem Besen die oberste Schicht Schnee weggefegt. Beim Stall habe ich mir die Schaufel geschnappt, das Treppenstück frei gelegt und mich in Richtung Auto gekämpft.


Ja, das Ding dort ganz am Ende des Bildes, das ist mein Auto. Von Nahem sah das so aus:


Ich habe es ganz knapp geschafft, das Auto und den Rest des Parkplatzes bis zur Strasse freizubekommen. Danach ging's zurück zum Haus. Mich selber wieder präsentabel machen, meinen Rucksack holen und losfahren. Hier der Blick zurück nach einem ziemlich verrückten frühen Morgen:

Samstag, 1. November 2014

Kulturpreis der Stadt Buchs

Gestern Abend habe ich den Kulturpreis der Stadt Buchs erhalten. Die köstlich witzige, schräge, rasante Laudatio hat Autorenkollege Tom Zai gehalten. Ich habe mir schon vor meinem Auftritt das ganze Geschminke im Gesicht weggelacht. DANKE, Tom, das war grossartiges Kino!
Auf dem Bild v.l.n.r. Hansueli Bucher, Präsident Kulturkommission Buchs, Tom Zai, ich, Susanna Büchel, Kulturkommission.


Freitag, 31. Oktober 2014

Unterwegs

Ich war die ganze Woche unterwegs auf Lesetour im Kanton Graubünden. (Engadin und Prättigau.) Sensationelle Landschaften. Zum Beispiel die hier. Abends um Fünf auf dem Flüelapass. Fast allein.

Sonntag, 26. Oktober 2014

Buchvernissage zu den Lost Souls

Ein Raum voller wunderbarer Menschen. Auf der Bühne mit ErRic is Blue die Band, die den gleichnamigen Song zum Buch Blue Blue Eyes geschrieben und gesungen hat. Im Publikum The Beauty of Gemina, die mich seit Jahren beim Schreiben begleiten und von denen der Song zu Black Rain stammt. Meine Agentin Michaela Hanauer. Der Macher der Lost Souls Trailer, Fabian Stieger. Vom Verlag meine Lektorin Sandra Rothmund und von der Presse Heinke Schöffmann. Familie. Freunde. Kollegen. Menschen, denen ich zum ersten Mal persönlich begegnete. Ingrid Nigmann und Nadja Stoffel vom Buchladen gmg , die bei meinen Lesungen jeweils den Büchertisch betreuen. Die Veranstalterin Susanna Büchel samt Familie ...

Ich habe erzählt und gelesen, ErRic is Blue hat die Musik dazu gespielt (und die Leute mit ihren Songs begeistert). Es war die erste Buchvernissage meines Lebens - und es wurde ein Abend, der mir ins Herz ging. 

Stephan Sigg hat fotografiert. Tom Zai hat einen Blogeintrag über die Buchvernissage geschrieben. Die untersten zwei Bilder haben wir am Morgen danach bei mir zuhause gemacht (damit ich euch zeigen kann, wie die Menschen aussehe, mit denen ich arbeite): Zweitunterstes: Michaela Hanauer und ich. Unterstes: Sandra Rothmund und ich.







Mittwoch, 15. Oktober 2014

Black Rain ist da!

15. Oktober! Heute! Das offizielle Erscheinungsdatum von "Black Rain", dem zweiten Band der Lost Souls.  Der Buchtrailer ist fast fertig. Dass er nicht ganz fertig geworden ist, liegt an mir. Ich habe Fabian Stieger, der die Lost Souls Trailer macht, das Material schlicht und einfach zu spät geschickt. Am Sonntag, wenn ich aus der Schreibklausur in den Bergen zurück bin, sollten wir soweit sein. Also - bis demnächst hier im Blog.

Der Soundtrack zu Black Rain kommt von The Beauty of Gemina. Ihnen - und zwei Menschen, die mir viel bedeuten - ist die Startseite von "Black Rain" gewidmet.


Montag, 13. Oktober 2014

Buchmesserückblick in Bildern

Buchmessen sind wunderbare Treffpunkte. Man lernt Menschen persönlich kennen, die man sonst nur aus der virtuellen Welt kennt. Nikola Hotel zum Beispiel, eine tolle Autorenkollegin!


Man sucht den Stand seines Verlags (was in meinem Fall schon mal dauern kann - orientierungsloses Huhn, das ich bin). Und findet dann gleich ein ganzes Regal von seinen Büchern! Sehen sie nicht toll aus, meine Blue Blue Eyes neben dem Black Rain?



Man besucht Lesungen von Kollegen, zum Beispiel die von Frank Reifenberg und Gina Mayer und vergisst beim Höhepunkt der Lesung, den Auslöser zu drücken (Frank Reifenberg kreischt die Rolle der Gina Ginelli beim Anblick einer Kakerlake in ihrem Teller auf dem Sofa - herrlich ... so herrlich, dass ich zu fotografieren vergass). Dafür habe ich ihn in der Rolle des schnoddrigen Kellners mit österreichischem Dialekteinschlag erwischt:


Wen die Gina hier grad liest, weiss ich nicht mehr ...



Und dann war da noch das Meet&Greet, moderiert von Heinke Schöffmann. Hat total Spass gemacht. Ich beisse mir nur grade in den Hintern, weil ich es verpasst habe, meine wunderbare Lektorin Sandra zu fotografieren!






Donnerstag, 9. Oktober 2014

Sehen wir uns in Frankfurt?

Ich bin am Samstag, 11. Oktober, von 15.00 bis 16.00 Uhr am Stand meines Verlages Thienemann-Esslinger (Halle 3.0) und freue mich, wenn ihr bei mir vorbeischaut.


Montag, 29. September 2014

On the road again

Die Lesepause ist zu Ende. Ab morgen bin ich bis Anfang Dezember mehr oder weniger auf Lesetour. Gerade rechtzeitig sind heute die Autogrammkarten eingetrudelt. Und ich packe. Vorfreude.

Donnerstag, 18. September 2014

Black Rain

Ich arbeite am Trailer für den nächsten Band der Lost Souls.

Nach Band 1, Blue Blue Eyes, Katas Buch, folgt nun Nathans Buch, Black Rain. Auch Ayden und Kata sind wieder dabei. Und irgendwie auch Raix.

"Ich werde ihn töten!" Das schwor Nathan beim Grab seiner ermordeten Schwester. Jetzt ist der Tag der Abrechnung nahe und nichts ist so, wie Nathan es sich vorgestellt hat. Denn da ist Gemma, seine große Liebe, und mit ihr das Versprechen auf eine glückliche Zukunft. Nathan muss sich entscheiden. Tödliche Rache oder die Liebe. Nathan wählt die Liebe. Aber dann sterben weitere junge Frauen. Auf die gleiche Art wie Zoe damals. Und Nathan hat sie alle gekannt. Er gerät ins Visier der Ermittler. Verfängt sich im Netz, das der Mörder um ihn spinnt. Als Nathan alles zu verlieren droht, hat er keine Wahl mehr. Nur noch seine Freunde von Lost Souls Ltd.

Der Buchsoundtrack stammt von The Beauty of Gemina. Michael Sele, der Kopf der Band, hat mir erlaubt, das Lied "Into Black" für den Buchtrailer (und im Buch) zu verwenden. Ich versuche gerade, Text und Bild abzustimmen, damit ich meinem Trailermacher Fabian eine gute Vorlage zur Umsetzung liefern kann. Und dabei ersaufe ich einmal mehr in dieser wunderschönen Musik.



PS: Michael Sele gibt Nathan (s)eine Stimme.

Mittwoch, 3. September 2014

Twitter und Recherche

Heute Morgen habe ich hier im Blog den Soundtrack zu meinem aktuellen Text eingestellt. Run, Run, Run. Es ist aber so: Bis zum Rennen bin ich noch gar nicht gekommen, weil sich mir ein paar Recherchefragen in den Weg gestellt haben. Mein Prota wird nämlich erst einmal (unfreiwillig) geflogen. In einer Kleinmaschine. Piper. Vierplätzer. Ziemlich weit. Und durch ziemliche Turbulenzen. Aber darum geht es nicht. Ich wollte wissen, ob es in so einer Maschine eine Bordtoilette hat. Also habe ich im Internet nachgeguckt (für so was hat frau ja das Internet). Ich habe tolle Flugzeuge gesehen, einige davon zum Verlieben schön. Ich habe vom etwas brachialen, sehr mechanischen Cockpit bis hin zum Luxuscockpit alles gefunden. Auch bei den Sitzen gibt's erhebliche Unterschiede. Ich weiss jetzt auch, dass es in einem Sechsplätzer durchaus Bordtoiletten haben kann ... aber ob meine etwas in die Jahre gekommene, ältere Maschine eine hat, habe ich nicht herausgefunden.

(Anmerkung der Autorin: Ja, meine Protas müssen im Gegensatz zu anderen Protas in anderen Büchern oder Filmen manchmal aufs Klo, genau wie richtige Leute. Auch wenn sie in Handschellen stecken und der böse Bösewicht direkt neben ihnen sitzt.)

Irgendwann realisierte ich, dass ich feststecke (so gerne ich weitere Bilder dieser wunderschönen Maschinen angeguckt und mir Geschwindigkeiten und Reichweiten reingezogen hätte). Bis mir jemand eingefallen ist, der schon einmal mit so einem Ding geflogen sein könnte. Habe ihn auf Twitter gesucht und gefunden. Die Frage ist beantwortet. Plus Bonusantwort :-). Also, meine Piper hat kein Bordklo, dafür Kotztüten ... Herzlichen Dank an Manfred Messmer.

Schreibsoundtrack

Heute hetze ich Ayden in die Auswegslosigkeit (Band 4). Und ich höre


Dienstag, 2. September 2014

Shut up and sing ... or write ... or teach

Vor ein paar Jahren haben 12 Wörter das Leben der Dixie Chicks (am. Band) total verändert. Von einem Tag auf den anderen wurden aus all American "Darlings" Staatsfeinde, deren Lieder nicht mehr gespielt wurden, deren CDs öffentlich vernichtet wurden, die Todesdrohungen erhielten. Sie haben dazu einen Dokumentarfilm gemacht. Shut up and sing. Was so viel heisst wie: Halt die Klappe und sing. Bis heute ist "Not ready to make nice" einer meiner absoluten Lieblingssongs.



Dasselbe könnte man auch von Autoren verlangen: Shut up and write. Halt die Klappe und schreibe. Kürzlich wurde ich bei einem Interview gefragt, ob man als Autor eine politische Meinung vertreten müsse. Muss man überhaupt nicht, finde ich. Aber man soll dürfen. Weshalb es hier ab und an politisch wird. Weshalb es einen Alter-Ego Blog gibt, in dem ich fadengrade schreibe, was ich denke*. Und weshalb meine Bücher gesellschaftliche Themen aufnehmen, die mich beschäftigen. #no_way_out ist so eins.

Und jetzt kommt also das Shut up an teach. Lehrer, unterrichte! Hab eine Meinung, aber versteck die (vor allem, wenn du ein linker Lehrer bist!). Ich hatte viele Lehrer und Lehrerinnen. Einige, die einfach nur unterrichtet haben, einige, die eine Meinung vertreten haben - von ganz rechts bis ganz links. Natürlich konnte ich mit den einen Meinungen mehr anfangen als mit den anderen, aber ich bin an den Auseinandersetzungen gewachsen und habe mir meine eigene Meinung gebildet. Als Lehrerin, die ich auch war und immer noch bin, wissen die Schüler genau, wo ich mit meiner Meinung stehe, wobei sie auch wissen, dass das meine Meinung ist und überhaupt nicht ihre sein muss (und ich ihnen diese Meinung auch nicht aufdränge). Vorwärts kommen wir durch Diskussionen, durch Zuhören, durch die Auseinandersetzung mit dem anderen (auch und gerade dann, wenn man man eben nicht einer Meinung ist). Natürlich ist es im Englischunterricht die Sprache, die zuvorderst steht - aber wie unterrichte ich Staatskunde ohne Diskussion und Auseinandersetzung? Wie lernen Jugendliche, eine Meinung zu vertreten, wenn schon der Lehrer keine haben darf? Was zählt, sind Argumente und Gegenargumente. Das Akzeptieren und Respektieren des Gesprächspartners. So lernen wir unter anderem Demokratie. Demokratie ist nicht EINE Meinung, sondern das Leben miteinander in der Meinungsvielfalt.

Wenn jetzt also eine Jungpartei kommt und eine Plattform einrichtet, auf der Jugendliche ihre Lehrer verpfeifen können, weil sie ihre Meinung äussern, dann ist für mich ein Punkt erreicht, wo ich nicht die Klappe halten und einfach (Bücher) schreiben kann. Ich will was sagen. Nämlich: Dass wir damit eine Linie überschreiten. Dass es reicht. Dass ich nicht in einem Land leben will, in dem man anonym seine Lehrer denunzieren kann. Dass das, was hier geschieht, einer Demokratie unwürdig ist. Dass wir damit unsere Werte verscherbeln und die Demokratie verkaufen. Ich will und muss das sagen. Weil ich nicht irgendwann von meinen Enkelkindern gefragt werden will, was ich denn dagegen getan hätte. Das hier, hat mit Demokratie absolut rein gar nichts mehr zu tun:


*Der Blog hat ziemlich lange geruht. Ich habe ihn kürzlich wieder aktiviert und werde ihn wieder aktiver betreiben. Weil Shut up and Write für mich nicht geht.

Montag, 1. September 2014

Durchgeknallte Sicherungen

Ich hatte ein wunderschönes Wochenende hinter mir: am Samstag ein Tag, an dem das Schreiben nur so geflossen ist. Am Abend Album-Taufe von Riccarda Vedana, der Frau, die Blue Blue Eyes eine Stimme gibt (auf ihrem Album sogar in Raix' Muttersprache, dem Rätoromanischen). Am Sonntagmorgen der Dokumentarfilm "Gothic" von Mitra Devi, ein Film der Herz und Seele gut getan hat. Gespräche mit total spannenden Leuten. Ein Besuch bei lieben Menschen mit einem guten Essen.

Und dann kam ich nach Hause und las - blöderweise - Online-Nachrichten.  Die Jungpartei der SVP hat eine Webseite eingerichtet, auf der Jugendliche ihre "linken" Lehrer verpfeifen können. Denunzieren wäre ein anderes Wort dafür. Und wer im Geschichtsunterricht nicht gefehlt hat, weiss, wozu das führen kann.

Mir war schlecht. Und heute Morgen ist mir immer noch schlecht. Ich sollte schreiben, aber ich kann nicht. Mir will das nicht aus dem Kopf, nicht aus dem Magen und nicht aus dem Herz.

PS: Das Album von Riccarada und den Film Gothic stelle ich euch ein anderes Mal vor. Wenn ich mich voll darauf konzentrieren kann. Im Augenblick versuche ich, mit den durchgeknallten Sicherungen von durchgeknalltem (Jung)SVP-Volk zurechtzukommen. Es will mir nicht gelingen.

EDIT: Kollege Tom Zai (Autor und Lehrer) hat sich selber angzeigt. Damit. Danke, Tom.

Montag, 25. August 2014

Der Feinschliff und die "Lieblingswörter"

Ich habe heute Morgen den Feinschliff von Band 3 gestartet. Weil ich mittlerweile weiss, dass ich in jedem Buch Wörter und Wendungen habe, die ich zu oft verwende, notiere ich jene, die mir beim Grobschliff auffallen, um ihnen beim Feinschliff auf die Pelle zu rücken. Ein paar der Wörter sind hartnäckigste Wiederholungstäter, die sich in jedem Buch breitmachen, andere wählen sich ganz gezielt ein Buch aus (in Band 3 ist das zum Beispiel das Wort diskret).

Warum erst beim Feinschliff? Weil ich beim Grobschliff wirklich am Groben arbeite, also Anmerkungen der Lektorin in Bezug auf Logik und Stimmigkeit umsetze, und weil ich oft nochmals ganze Passagen umschreibe, mit denen ich nicht zufrieden bin (und da schleichen sich dann gerne neue Wiederholungen ein). Der Feinschliff ist zu einem grossen Teil nur noch sprachliche Arbeit, die ich übrigens extrem gerne mache.

Parallel dazu schreibe ich an Band 4. Und wieder einmal merke ich, dass ich viel lieber überarbeite, als die erste Version der Geschichte zu schreiben. Ist für andere Autoren das Schreiben der Geschichte die Kür und das Überarbeiten die Pflicht, so ist es bei mir genau umgekehrt. Ich überarbeite viel lieber - das Schreiben ist häufig ein totales Geknorze. Da frage ich mich manchmal, ob ich den Beruf verfehlt habe ... (hört ihr mich laut seufzen?)

Sonntag, 17. August 2014

Warum ich zusammen mit weit über 1000 Autoren den Brief an Amazon unterschrieben habe

Ich beginne mit den positiven Seiten von Amazon: Amazon hat uns Autoren neue Freiheiten gegeben. Dank Amazon können wir unsere Bücher selber machen, seien es jene aus der Backlist, die der Verlag nicht nachdruckt, seien es neue Texte. Für mich als Kundin führt Amazon nicht nur unendlich viele Bücher (ein Service, den ich nicht beanspruche, da ich meine Bücher in lokalen Buchläden kaufe), sondern vor allem auch Alben von Musikern, die ich in Schweizer Geschäften vergeblich suche (und da habe ich überhaupt keine Hemmungen, bei Amazon zu bestellen!). Amazon liefert frei Haus (in der Schweiz so was wie ein Lottosechser). Oder ein Buch in zwei Sekunden auf meinen Kindle (diesen Service nutze ich sehr gerne). Amazon hat gute Ideen und setzt die oft auch gut um. Sprich: Amazon ist nicht einfach "böse". Im Gegenteil.

Warum habe ich dann als Autorin den offenen Brief Autorinnen und Autoren für einen fairen Buchhandel an Amazon unterschrieben? Weil Amazon den Bogen überspannt und seine Vormachtstellung gnadenlos ausnutzt. "Freiheit" wird zum Schlagwort, das für andere gilt, Amazon selber aber  nicht mehr gewährleisten will. Einmal abgesehen von den Arbeitsbedingungen für Amazon-Mitarbeiter und das Drücken vor dem Steuernzahlen, hat Amazon in letzter Zeit die Schraube angezogen. Verlage werden massiv unter Druck gesetzt, Autoren als Pfand in diesem Kampf eingesetzt und zu schlechter Letzt will Amazon nicht mehr lieferbare Bücher von Autoren SELBER nachdrucken (wo ich als Autor da noch bleibe, habe ich noch nicht herausgefunden). Es scheint, als gälte die freie Marktwirtschaft genau bis zu dem Augenblick, in dem es nur noch einen grossen Monopolisten gibt, der dann bestimmt, was auf welche Weise läuft.

Ja, ich weiss. Der Markt funktioniert so. Und ja, ich weiss, viele Menschen wollen einfach "BILLIG" (noch lieber gratis). Aber es ist so, wie Holger Ehrlich in seinem Blogartikel Amazon als Angstbeisser schreibt: "Amazon kennt den Preis von allem, aber den Wert von nichts". Wer sich in die Materie vertiefen will, sollte diesen Blogeintrag unbedingt lesen, in dem Ehrlich den Brief analysiert, den Amazon amerikanischen Autoren geschickt hat. Er ist entlarvend bis zur Schmerzgrenze.

Und noch ein Ja: Die Verlage haben Fehler gemacht, der Buchhandel hat Fehler gemacht (welche nicht zuletzt die Autoren ausbaden müssen). Aber das darf kein Grund sein, Amazon ungebremst weiter sein Ding durchziehen zu lassen. Deshalb habe ich unterschrieben.

EDIT: Presseecho auf die Aktion auch in den USA, wo 909 Autoren kürzlich ebenfalls einen offenen Brief an Amazon veröffentlichten. Hier geht's zum Artikel in der New York Times.

Montag, 4. August 2014

Leserunde zu Blue Blue Eyes

Mein Verlag organisiert zu Blue Blue Eyes eine Leserunde. Dazu verlost er 10 Bücher. Noch bis zum 6. August kann man sich hier bewerben. Mitmachen kann man aber auch, wenn man kein Buch gewonnen hat. Ich werde auch dabei sein, allerdings nicht jeden Tag, da ich tief in der Schreibarbeit stecke und mich bis Anfang Oktober einen grossen Teil meiner Zeit in die Berge verkrieche, wo mich nichts ablenkt.

Sonntag, 27. Juli 2014

Cover und Erzählsprache

In den Ferien habe ich mir ein Buch gekauft - nur wegen des Covers. Es stand im Regal, ich sah es, griff danach und kaufte es, ohne auch nur den Klappentext zu lesen. Ich musste es einfach haben. Im schlimmsten Fall, so dachte ich, macht es sich im Bücherregal ganz nett. Der schlimmste Fall ist nicht eingetreten. Ich gebe dem Text die Maximalnote. Und noch besser: Es ist Band 1 einer Trilogie.

Das Buch, das ich gerade lese, hat auch ein wunderschönes Cover. Und genau wie das von Peter May eine wunderbare Erzählsprache. Ich tauche in die Sätze ein, fühle ihre Wirkung und horche ihr nach, weit mehr noch sogar als bei The Blackhouse. Ganze Passagen sind reine Poesie. Ich verlangsame das Lesetempo, bade in den Worten, lasse sie auf mich einwirken.

Zwei grundverschiedene Bücher. Und dennoch sehr nahe beieinander. Weil beide das tun, was ein gutes Buch tut: Sie berühren mich.


Infos zu den Büchern:
Jutta Wilke, Dornenherz
Peter May,  The Blackhouse

Mittwoch, 23. Juli 2014

Buchtrailer Blue Blue Eyes

Es hat etwas länger gedauert ...
Aber jetzt ist er da, der Trailer zu Blue Blue Eyes.

Eigentlich wollte ich ihn selber machen. Eigentlich. In jenen wunderschönen Wintertagen über den Jahreswechsel, in denen ich so viele Ideen, Träume und Wünsche hatte, vergass oder verdrängte ich, dass die Tage 24 Stunden haben. Ich wollte filmen lernen, Trailer machen lernen, Bücher selber veröffentlichen, Wände streichen, Möbel selber herstellen, den wilden Garten in den Bergen noch schöner machen, endlich meinen Laden eröffnen, Muffins und Cupcakes backen - und gleichzeitig meine Serie schreiben.

Das alles will ich immer noch. Aber ich glaube, ich werde dafür ein paar Jahre brauchen. Was überhaupt nichts macht. Ich habe nämlich jemanden gefunden, der mir meine vier Lost Souls Ltd. Trailer macht. Er heisst Fabian Stieger und geht in unserem Haus ein und aus seit er drei Jahre alt ist. Mittlerweile ist er 21 und auf dem Weg in ein Studium, um das ich ihn beneide.

Natürlich sind uns beim ersten Brainstorming die Pferde durchgegegangen. Was hatten wir für Ideen! Glaubt uns, wenn wir das Geld und die Ausrüstung hätten, hätten wir ... ja, genau ... hach ... aber ...
Also haben wir die Sache nüchtern und realistisch angeschaut. Budgetmässig und ausrüstungsmässig. Und uns dann überlegt, was man damit anfangen kann.

Schlicht sollte es sein. Nicht überladen. Lieber weniger als mehr. Wir haben uns andere Buchtrailer angesehen, sie analysiert und dann für uns entschieden, wie wir es machen wollten.

Das ist der eine Teil der Geschichte. Der andere Teil:

Zu Blue Blue Eyes gibt es einen Song. Extra für das Buch geschrieben. Damit hat sich für mich ein Wunsch erfüllt. Ich habe zu jedem Buch einen Song, den ich immer wieder höre. Für Blue Blue Eyes brauchte ich einen ganz besonderen, einen, den es noch nicht gab. Den Song, der im Buch eine (sehr) wichtige Rolle spielt. Ich habe meinen guten Freund und Kollegen Ernst Eggenberger gefragt, ob er diesen Song für mich schreiben würde. Er hat zugesagt und wir haben uns begeistert in dieses Projekt gestürzt, das für beide von uns Neuland war. Zu meinem grossen Glück hatte Ernst dann Anfang Jahr sowieso Studiozeit gebucht für ein Projekt, das er produziert. Und so kam es, dass ich irgendwann Anfang dieses Jahres im Studio von Lou Zarra in Chur stand und mit Tränen in den Augen den Song zum ersten Mal von Riccarda Vedana gesungen hörte. Es versteht sich von selbst, dass wir einen Teil des Liedes für den Trailer verwendet haben. Und weil wir nicht das ganze Lied mit Bildern UND geschriebenem Text überlagern wollten, gibt es diese wunderbar ruhigen Phasen, in denen einfach die Musik und der Text für sich spricht.

An dieser Stelle einen riesigen Dank an Fabian, Ernst und Riccarda. Leute, es ist eine Freude, mit euch zu arbeiten! Und jetzt aber (endlich) zum Trailer:


Dienstag, 22. Juli 2014

Inspiration und Blue Blue Eyes

Nun hängen sie nebeneinander: Das Poster der Band, die mich beim Schreiben von Lost Souls Ltd. inspiriert, und das wunderschöne Poster zur Serie.


PS: Die Fotos von Schottland sind auf den PC geladen ... die Erinnerungen sozusagen archiviert. Falls so etwas überhaupt möglich ist.

Montag, 21. Juli 2014

Zu Gast bei Frank Maria Reifenberg ODER Autorin zum Bestellen

I'm back. Körperlich. Der Rest von mir steckt noch in Schottland fest. Bis ich wieder ganz hier angekommen bin, meine Gedanken sortiert habe, mich mit meinem neusten Autorenproblem arrangiert habe (mehr dazu später) usw. empfehle ich euch das Interview, das Frank Maria Reifenberg mit mir gemacht hat. Der Kerl hat es geschafft, ziemlich persönliche Dinge aus mir herauszukitzeln ...

Hier geht's zum Interview.

Dienstag, 1. Juli 2014

Anerkennung

Meine letzten paar Tage waren geprägt von Interviews. Eines real und ein paar schriftlich. Eines ist immer noch im Gange. Ein Mail-Ping-Pong sozusagen. Mit jeder Mail kommen neue Fragen, ein Dialog, der sich entwickelt. Viele dieser Fragen gehen in die Tiefe, lassen mein Autorinnenleben noch einmal an mir vorbeiziehen, all die Hochs und die Tiefs. Oder, wie ich es nenne, diese Wellen, die dich erfassen, um dich dann am nächsten Strand auszuspucken, bevor du merkst, was dir überhaupt passiert. Indem ich diese Gefühle in Worte fasse oder zu fassen versuche, komme ich mir selber noch einmal näher, lerne Neues über mich. Vor allem aber staune ich darüber, wie sehr ich von der Anerkennung anderer abhänge. Natürlich suchen wir alle Anerkennung, aber dass ich die so intensiv brauche und auch suche, erstaunt und überrascht mich. Ich denk dann mal weiter darüber nach ...