Mittwoch, 25. Juni 2014

Buch am Bach

Zum dritten Mal schon an meiner Lieblingsmesse! Deshalb dieses Mal kein Bericht, sondern einfach ein paar Impressionen:







Montag, 23. Juni 2014

Blackout als Theater

Donnerstagmorgen. 9.00 Uhr. Zeiningen. Wir warten gespannt auf die Aufführung von "Blackout". Lehrer Benno Walbeck hat den Text zu einem Theaterstück umgeschrieben, die Sek. 4a hat es umgesetzt. Bevor der Vorhang aufgeht, noch ein paar Worte:

"Blackout" erzählt Nicks Geschichte aus seiner Sicht. Nick kommt also in jeder einzelnen der 39 Kurzszenen vor. Das ist viel zu viel Text für einen allein. Deshalb gibt es in diesem Stück zwei Nicks. Ihr erkennt ihn am grünen T-Shirt. Jetzt aber Vorhang auf:


Nick an seinem ersten Abend bei der Familie Egger, in die er fremdplatziert wird, weil es mit seiner Familie und seinen Problemen nicht mehr anders geht. Da sitzt er nun zwischen Onkel Martin, seinem Cousin Finn, seiner Cousine Carla und seiner Tante Susanna.


So richtig wohl ist ihm nicht. Aber Carla gefällt ihm, weil sie so offen und ehrlich mit ihm ist. (Anmerkung Autorin: Die Carla im Stück gefällt mir noch besser als die Carla in meinem Buch - die ist knallhart und meint, Nick solle nicht in Selbstmitleid baden.)


Zwischen den einzelnen Szenen werden immer wieder Teile der Geschichte erzählt - weil man nicht alles spielen kann. Dazu fehlt schlicht die Zeit!


Nachdem Nick in Chur seinem Ex-Drogendealer über den Weg gelaufen ist, kommt es beim Brunnen beim Club Manhattan zu einer Schlägerei mit Thomas und seiner Gang - bei der auch Finn dabei ist.


Nick bekommt ordentlich etwas ab - er wird beinahe ertränkt und traut sich erst einmal gar nicht "nach Hause" zu den Eggers. Dort findet er aber Unterstützung von Carla. Und er muss sich endlich entscheiden, ob er abhauen (Nicks Plan A in jeder brenzligen und unangenehmen Lage) oder bleiben will. Er bleibt.


Es geht jeden Tag etwas besser, bis Carla ein Praktikum in der Firma von Nicks Vaters macht - und sich Nick deshalb mit ihr streitet. Er hört Carla nicht zu, als sie ihm erzählt, dass in der Firma seines Vaters offenbar etwas nicht mit rechten Dingen zu- und hergeht. Aber er versöhnt sich mit ihr und geht mir ihr aus. In einem Club wird ihm etwas in den Drink geschüttet ... und Nick erwacht drei Tage später beim Bahnhof.


Zwei Frauen finden ihn und alarmieren den Notruf. Nick wird ins Krankenhaus gebracht.


Dort will Herr Caduff von der Polizei mit ihm reden. Er will wissen, was Nick in Berlin gemacht hat - und wo Carla ist. Hat Nick sie in eine Drogensache hineingezogen? Traut sie sich deshalb nicht mehr nach Hause? Nick hat keine Ahnung, wovon dieser Caduff redet. Er war doch gar nicht in Berlin! Und er nimmt keine Drogen mehr. (Nur, erklär das mal, wenn man dich mit Drogen vollgepumpt findet!)


Nick muss am nächsten Tag zu Caduff in die Polizeistation, wo ihm jede Menge Fragen gestellt werden, die er nicht beantworten kann - weil er sich nicht erinnert, was passiert ist.


Vielleicht weiss Kristen was. Die Ex von Thomas, in die sich Nick vor ebenfalls verliebt hatte - die ihn aber ziemlich heftig abgewiesen hat, worauf er das Motorrad von Thomas in einem Fluss versenkt hat (deshalb die Schlägerei). Ausgerechnet Kristen glaubt Nick, dass er nichts mit dem Verschwinden mit Carla zu tun hat. Denn: Ihre beste Freundin Carla hätte sich NIE auf eine Drogensache mit Nick eingelassen. Es muss also etwas anderes hinter ihrem Verschwinden stecken. Aber was?


(Rollenwechsel Nick). Nick entscheidet sich, seine Mutter zu fragen. Die ist so anders als sonst! Hat sich von Nicks Vater getrennt. Ist nicht mehr so verbittert. Offener. Hört Nick zu. Sagt aber auch ganz klar, dass sie sich nicht vorstellen kann, dass Nicks Vater in seiner Firma illegale Geschäfte tätigt.


Nick bleibt nur der Gang zu seinem Vater. Auf dem Weg dorthin trifft er Simona Forster (im Buch Simon Forster), die Geschäftspartnerin seines Vaters. Und er begegnet im Flur einem seltsamen Mann, der nicht so richtig in die Firma passt. Was tut der hier? Simona verspricht Nick, der Sache nachzugehen.


Nicks Vater ist überrascht über Nicks Besuch, hat er doch Fotos zugespielt bekommen, die Nick immer dann zeigen, wenn er etwas angestellt hat: seine Begegnung mit dem Drogendealer. Die Schlägerei beim Brunnen. Nick in Berlin. Zusammen mit Carla. Ganz schön zugedröhnt!


In diesem Moment wird Nick klar, dass er etwas mit dem Verschwinden seiner Cousine zu tun haben muss. Er holt Caduff hinzu, der Nicks Vater bittet, ihm die Fotos zu zeigen. Auf die Frage, woher Nicks Vater diese Fotos hat, antwortet dieser: "Sie lagen heute Morgen auf meinem Schreibtisch."


Nick verliert Caduffs Vertrauen.


Der Polizist übergibt ihn seinem Chef Josef Huber.


Nick haut aus der Polizeistation ab und geht zu Finn, weil er glaubt, Finn wisse, wer die Fotos gemacht hat. Nachdem Finn erst einmal richtig wütend geworden ist, begreift er, dass er wirklich weiss, wer die Fotos gemacht hat! Sie stellen diesem Fotografen eine Falle. Der gibt auch alles zu - aber die Bilder in Berlin sind nicht von ihm. Nick und Finn glauben ihm. In dieser Sache spielt mehr als einer mit!


Den Rest lasse ich ohne Untertitel, damit ich jenen, die das Buch noch nicht gelesen haben, nicht die ganze Spannung nehme. Von hier weg also nur noch Fotos:







Mittwoch, 18. Juni 2014

Vorfreude

Morgen führt die Sek. 4a von Zeiningen meinen "Blackout" als Theaterstück auf. Herr Ehemann und ich sind eingeladen. Wir freuen uns.


Montag, 16. Juni 2014

So, das muss jetzt einfach unbedingt sein

Die ganzen neun Minuten! Jawoll! Weil der Mann immer etwas zu sagen resp. zu singen hat (Was für ein Text!). Und der andere auch. Und guckt euch das Gitarrenspiel der beiden an.


Sonntag, 15. Juni 2014

Walenstadt reloaded - ein Lesebericht

Der Lesebericht zu den Bildern. Hautnah und persönlich. Geschrieben von Autorenkollege Tom Zai, der an der Lesung in Walenstadt dabei war. Danke, Tom.

PS: Er hat auch ein Bild gemacht :-)


Mittwoch, 11. Juni 2014

Versprochen ist versprochen ist versprochen

Gestern, bei der Morgenlesung in Walenstadt, drückte ich einer Schülerin meine Kamera in die Hand und sagte: "Knips!" Und weil ich wusste, dass ich auf Lesefotos immer aussehe wie ein Pausenclown, beruhigte ich sie vorsichtshalber. "Macht nichts, wenn nicht alle gelingen. Ist immer so. Wir stellen dann die doofen Fotos ins Internet." Das Mädchen nahm mich beim Wort. Herausgekommen ist das da:

















Dienstag, 10. Juni 2014

Pendeln zwischen zwei Welten

Ich bin zurück aus den Bergen - nach fünf intensiven Arbeitstagen in absoluter Ruhe und Stille. Das Resultat ist der grobüberarbeitete Text zu Band 3 der "Lost Souls Ltd."  Zwischen den Arbeitsphasen habe ich mich in der Ruhe des Berggartens entspannt. Nun bin ich für ein paar Tage zurück im "Tal". Heute habe ich zwei Lesungen in Walenstadt und am Abend eine Sitzung in Zug. Ich muss verschiedene Dinge aufgleisen und abklären, für die ich das Internet brauche, deshalb bleibe ich bis Donnerstagmorgen oder allenfalls Freitagmorgen hier. Danach geht es zurück in die Berge, in die nächste Überarbeitungsrunde. Mir gefällt dieses Pendeln zwischen zwei Welten: Hier unten im Tal der ziemlich hektische Alltag, der mich virtuell und real mit den verschiedensten Menschen zusammenbringt, oben in den Bergen die totale, schon fast eremitenhafte Ruhe, welche ein konzentriertes, unabgelenktes und damit sehr produktives Arbeiten ermöglicht.



Montag, 2. Juni 2014

Buchtrailer als Bibliotheks- und Schulprojekt

Bei meinen Lesetouren mache ich immer wieder sehr gerne Halt in Baar, wo ich auf begeisterte und engagierte Bibliothekarinnen treffe. Eine davon ist Claudia Bucheli. An meiner letzten Lesung hat sie mir von ihrem Buchtrailer-Projekt erzählt, bei dem Jugendliche an Trailern zu von ihnen ausgewählten Büchern arbeiteten. Zu meiner grossen Freude hatte sich eine Gruppe für mein Buch Matchbox Boy entschieden. Nun ist der Trailer fertig. Ich finde, er ist grossartig geworden. Danke an Selina, Dana, Viviane und Lara von der S3e.


Sonntag, 1. Juni 2014

Was man als Kinder- und Jugendbuchautor so (nicht) wert ist

Da kommt einer, so ein Kinderbuchautor, und spricht mal alles aus, was man selber seit Jahren denkt, auch schon gesagt hat, allerdings nie so deutlich. Bitte hier lesen!

Donnerstag, 29. Mai 2014

Leseörtchen

26 Schullesungen in der Ostschweiz liegen hinter mir. 26 Begegnungen. 26 Mal Freude. Nach all der langen Lesezeit immer noch Fragen, die mir zum ersten Mal gestellt werden. Und immer wieder Überraschungen. Wie in Arbon. Dort habe ich das stille Örtchen besucht und das da gefunden:



Was für eine tolle Idee!

Montag, 26. Mai 2014

Ich wollte ...

... echt arbeiten wie wild heute. Weil ich alleine beim Gedanken an meine Deadlines vor Schreck umfallen und mich tot stellen könnte.

Aber meine Agentin hat gemeint: "Heute noch. Geniess den Tag heute noch. Freu dich einfach." Meine Agentin ist eine kluge Frau. Eine witzige Frau. Eine prächtige Frau. Mit guten Ratschlägen. Ich bin ihnen gefolgt und habe genossen. Und mich wahnsinnig gefreut, als es am Nachmittag an der Tür klingelte und mir die Frau vom Blumenladen einen wunderschönen Strauss in die Hände drückte. Ratet mal von wem? Genau! Von meiner Agentin. Ich habe mich gefreut und weiter genossen und für mich gefeiert.



Morgen arbeite ich wie wild. Drei Lesungen und dazwischen Korrekturfahnen durchgehen. Versprochen.

Sonntag, 25. Mai 2014

Glücksgeschwallt

Ich zitiere dann mal den Mick aus #no_way_out:
"Als ich unten am Fluss ankam und die beiden auf Smileys Lieblingsplatz sitzen sah, dort, wo ich mich vor der Geschichte mit Jake verabschiedet hatte, fluteten mich meine Gefühle und schwemmten alle Worte aus mir raus."

Deshalb einfach nur


Donnerstag, 22. Mai 2014

Absolute Glücksmomente

Am Dienstag habe ich in Trübbach gelesen, wo ich vor ... (ähm) vielen Jahren die Schule besucht habe. Begonnen hat der Tag wie jeden Tag: Mit dem Gang zum Briefkasten, in dem schon frühmorgens die Lokalzeitung liegt. Nur lag sie da am Dienstag nicht allein. Unter ihr lag ein Paket. Im Paket mein neues Buch. In echt noch viel schöner als auf den Bildern. Von allen Seiten einfach nur schön, schön, schön!

Herr Ehemann und ich haben uns zusammen darüber gefreut, es immer wieder gedreht und gewendet, das Innenleben angeschaut. Alles passt. Alles ist ... ja ich weiss, ich sagte das schon ... einfach nur schön, schön, schön.

Die ersten, die das Buch zu sehen bekamen, waren die Jugendlichen der Schule, an der auch ich war. Es wurden zwei genial tolle Lesungen. Danach gab's erst noch Geschenke. Köstlichkeiten für den Magen und Blumen fürs Auge und fürs Herz. Und ein Mittagessen bei meinen Eltern :-) Es sind Tage wie diese, an denen das Glück vollkommen ist.