Freitag, 8. Juni 2012

Liebe Sunrise

Herzlichen Dank für Ihre beiden Telefonate. Beide Anrufe beantwortete ich. Bei beiden fragten Sie nach meinem Herrn Ehemann. Beim ersten Mal war der Herr Ehemann nicht zu Hause - und mit mir sprechen wollte der Sunrise-Herr nicht. Heute Morgen haben Sie es noch einmal versucht. Herr Ehemann war zu Hause. Denn mit mir wollte auch die Sunrise-Dame (diesemal war es eine Dame) nicht sprechen.

Weil ich fand, Herr Ehemann dürfe sich ruhig auch mal mit so was rumschlagen, wandelte ich die zwei Treppen von meinem Büro nach unten und überreichte Herrn Ehemann den Hörer. Auf dem Weg nach oben hörte ich dann, dass er der Sunrise-Dame erklärte, dass wir zu wenig oft nach Deutschland telefonieren und sich daher ihr Angebot nicht lohne.

Leider, leider hat er der Dame nicht gesagt, dass es seine Frau Ehefrau ist, die die Telefonate nach Deutschland führt. Und dass sie damit die genau richtige Ansprechpartnerin gewesen wäre. Tja, liebe Sunrise. Blöd gelaufen. Und noch was: Sie können in Zukunft versuchen, mir was auch immer zu verkaufen. Ich nehme nichts. Nicht von so einer Bude. Nicht einmal, wenn Sie mir dazu eine Kochschürze, einen Topflappen und einen Schrubber schenken.

1 Kommentar:

Bobsmile hat gesagt…

Auszug aus der Seite des BACOM:

Seit 1. April 2012 gilt Artikel 3 Buchstabe u des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): "Unlauter handelt, wer den Vermerk im Telefonbuch nicht beachtet, dass ein Kunde keine Werbemitteilungen von Dritten erhalten möchte und dass seine Daten zu Zwecken der Direktwerbung nicht weitergegeben werden dürfen."

Quelle: "Wenn die Werbung am Draht ist."

Gruss vom Bobsmile