Samstag, 12. Mai 2012

Huddelwetter und ein paar 81-iger Fragen (31 - 35)

Draussen regnet es. Genau das richtige Wetter, um mit bestem Gewissen völlig entspannt ein bisschen dieses und ein bisschen jenes zu tun oder auch nicht zu tun.

Kleine Rückblende:
Die Lesungen waren toll - Schmerikon am Freitag ein absoluter Höhepunkt. Ich hätte den Leseraum gerne als Schreibatelier gemietet - direkter Blick auf den See, das Naturschutzgebiet und die Glarner Berge! Gut gelaunt und bestens motiviert schloss ich meine zweite Lesewoche ab. Als zusätzliches Sahnehäubchen warteten am Donnerstag die Belegsexemplare der sechsten Auflage von Blackout auf mich!

Und weil's grad so schön ruhig ist, hier noch ein paar weitere Antworten auf die "81 Fragen an Frau Gabathuler"


Leider nein ... Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben.

Ich erhalte pro verkauftes Buch einen Anteil des Verkaufspreises. Je mehr Bücher sich verkaufen, desto mehr verdiene ich :-)

Nein.

Ich sammle die Ideen vorerst im Kopf. Wenn sie mich nicht loslassen, dann schreibe ich sie in ein Notizbuch. Ein System habe ich nicht. Dazu bin ich beim Schreiben (nicht zuletzt auch aus Überzeugung) zu chaotisch. Mir reichen meine Notizen. Die Ergebnisse meiner Recherchen drucke ich mir aus oder schreibe sie ebenfalls in mein Notizbuch.


Ja. Und Ja.


Kommentare:

Titus hat gesagt…

Pardon, Alice, ich will Dir nicht auf die Füsse treten, aber warum fällt Deine Antwort zur Frage 32 so vage aus?

Um sich keine falschen Illusionen zu machen, fände ich eine etwas konkretere Antwort sinnvoll...

Alice Gabathuler hat gesagt…

Lieber Titus, die Antwort fällt so vage aus, weil ich mich bei den Verlagen nicht in die Nesseln setzen möchte. Ich hätte kein Problem damit, dir die Frage sehr detailliert zu beantworten. Wenn du dir aber vorstellst, dass es - wie man online häufig lesen kann - ca. 10 % des deutschen Nettoladenpreises sind, dann sind wir dicht dran ;-)

Verträge sind vor allem Verhandlungssache. Es gibt häufig gestaffelte Prozente, will heissen: Auf die ersten soundsoviele Exemplare gibt es einen Prozentsatz, der sich dann ab einer bestimmten Menge erhöht. Zudem spielt der Vorschuss eine wichtige Rolle. Ganz wichtig ist auch, wie viel Geld der Verlag in die PR und ins Marketing steckt und wo er den Titel im Programm platziert (Spitzentitel oder Katalogfüller). All diese Faktoren spielen eine Rolle.

Was KEINEN Einfluss auf mein Einkommen hat: Die teureren Schweizer Buchpreise. Ich bekomme mein Honorar immer auf den deutschen Nettoladenpreis, auch wenn mein Blackout, der in Deutschland für 9.95 Euro verkauft wird, bei der grossen Buchladenkette mit dem T am Anfang 18.90 CHF kostet (mein lokaler kleiner Buchhändler ist da übrigens preislich sehr viel besser unterwegs als die grosse Kette; nur um das auch einmal gesagt zu haben!).