Montag, 28. November 2011

Blackout

Nein, nein, keine Bange! Ich habe keinen Blackout (mal abgesehen von den unzähligen kleineren, nicht erwähnenswerten Alltagsblacköutchen).

Mein erstes Buch hiess so. Es erschien im Januar 2007, hatte einen recht guten Start und entwickelte sich dann zu so etwas wie einem Longseller. Und es wurde an vielen Schulen zur Klassenlektüre. So richtig bewusst wurde mir das letzte Woche auf der Lesetour durch die Zentralschweiz, wo ich in mehreren Klassen Jugendliche sitzen hatte, die mir sagten, sie hätten den Blackout irgendwann im Laufe der letzten Jahre in der Schule gelesen.

Blackout verkauft sich immer noch gut. Momentan tummelt sich das Buch wieder einmal auf richtig tollen Verkaufsrängen bei Amazon :-). Ich freue mich riesig über dieses Echo, das anhält!

Blackout (Thienemann, Januar 2007)

Nick ist wahrlich kein Musterknabe: Schulverweise, eine Menge Drogen, und dann setzt er auch noch ein gestohlenes Auto gegen einen Baum ... Der Aufenthalt in der Familie seiner Tante ist seine letzte Chance. Und dann verschwindet Nicks Cousine Carla nach einem gemeinsamen Discobesuch. Für alle ist klar, dass er seine Hände mit im Spiel hat. Nick hat zwar einen totalen Blackout, doch er ist sich sicher: Diesmal ist er unschuldig. Weil ihm niemand glaubt, beginnt er auf eigene Faust nach Carla zu suchen. Die Spur führt ihn zurück zu seiner eigenen Familie – in die Firma seines Vaters ...

Kommentare:

bugsierer hat gesagt…

cool. gratuliere.

vermutlich ist dieser long seller ein klassisches long tail phaenomen:
http://de.wikipedia.org/wiki/The_Long_Tail
oder? hast du einen ueberblick, wie das verhaeltnis zw. netzverkaeufen und buchhandel ist?

Alice Gabathuler hat gesagt…

Nur kurz, weil ich gerade erst von der Arbeit zurück bin und mich jetzt dann gleich aufs Ohr haue, damit ich morgen frisch und munter um 5.45 Uhr aus dem Bett hüpfen kann: Ich denke schon. Von Blackout gehen mittlerweile sehr viele Exemplare via Amazon weg. Letztes Jahr betrug alleine der Anteil verkaufter "Blackout" über Amazon ungefähr 25 Prozent (genaue Zahlen habe ich nicht, da ich nicht für das ganze Jahr genaue Zahlen habe - dieses Jahr werde ich mehr wissen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass bis jetzt mehr über Amazon weggingen als letztes Jahr). Ähnliches gilt für mein zweites Buch (in viel kleinerem Rahmen allerdings).

Bei den anderen Büchern stelle ich diesen Effekt nicht fest. Im Gegenteil: Beim dritten gingen immer weit mehr über den Buchhandel weg als über Amazon.

Sobald ich die Zahlen für 2011 habe (kann dauern) werde ich mir das noch genauer ansehen. Ist auf jeden Fall interessant!

bugsierer hat gesagt…

ah, interessant. - der long tail im internet kommt natuerlich erst zum tragen, wenn ein buch nicht mehr in den buchhandlunen rumliegt.