Sonntag, 9. März 2008

Schullesungen im Kanton Aargau

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Was für eine Woche! Am Dienstag und am Freitag bin ich in den Kanton Aargau gefahren und habe Schulklassen besucht.

Jeder einzelne Besuch, jede einzelne Lesung war speziell und anders. Gemeinsam hatten alle den warmen Empfang und das gegenseitige Interesse aneinander.

Eigentlich wollte ich ganz viel dazu schreiben. Und schon viel früher. Aber ich bin am Freitag Abend total erkältet nach Hause gekommen (nachdem ich in Mellingen noch recht gesund in die Bahn gestiegen bin). Irgendwie haben mich die Bazillen doch noch erwischt - lange genug um mich herumgeschwirrt sind sie ja.

Deshalb nur ein paar Stichworte:
Von meiner Pampa in die Aargauer Pampa, wo es genau so schön ist, wie in meiner Pampa, nur dass die Berge fehlen. Zeichnungen von Nick, Carla, Caduff und anderen aus dem "Blackout". Schülerinnen und Schüler, die mit mir lesen, indem sie Dialogzeilen einzelner Charaktere übernehmen. Austauschgeschichten zum Weiterspinnen. Eine Geschichte, geschrieben von einer Schülerin. Spannende Fragen. Manchmal so viel, dass für das Lesen selber beinahe keine Zeit blieb. Beste Organisation von Seiten der Lehrkräfte. Viel Spass.

Es darf und kann so weiter gehen. Die nächsten Lesungen stehen nächste Woche auf dem Programm. Ich hoffe, meine Nase trieft dann nicht mehr und ich bekomme meine Augenlider etwas weiter auf als im Moment.

Kommentare:

Epices6 hat gesagt…

Es ist sehr ermutigend, dass SchülerInnen mit solchem Enthusiasmus lesen und über Schreiben nachdenken und diskutieren. Es ist sehr wichtig, junge LeserInnen anzusprechen, ihnen zu erlauben, der kreativen Freude an der Sprache freien Lauf zu lassen. Ihre Arbeit, diesbezüglich, Frau Gabathuler, ist exemplarisch und unschätzbar.

Das Schreiben in den “neuen Medien” ist sicherlich anders, notgedrungen oft verkürzt, aber darum nicht beschränkt. Es ist interessant, wie AutorenInnen diese Medien in ihre Bücher als wichtigen Bestandteil des “Textgewebes” einfliessen lassen. Natürlich verändert sich die Kommunikationsweise, so wie die Schreibmaschine und dann der Computer unsere Kommunikationsweisen verändert hat.

Bei nächster Gelegenheit werde ich mir Blackout kaufen.

Alice hat gesagt…

Oh ja, Epices. Schülerinnen und Schüler sind nicht so, wie viele Erwachsene und / oder die Medien sie sehen wollen. Im Gegenteil. Sie können sich begeistern und mitfiebern. Sie verfassen Texte, sei es für einen Blog auf ihrer Netlogseite, sei es für sich alleine zuhause. Alleine in Mellingen traf ich auf einen Jungen, der mit Freunden ein Drehbuch schreibt und ein Mädchen, das mir ihre Geschichte zum Lesen gegeben hat. Zudem arbeitet mehr als eine Klasse an einer Geschichte, die sie abwechselnd mit einer anderen Klasse als Fortsetzungsgeschichte schreibt. In Mellingen durfte auch ich einen Teil dieser Geschichte schreiben. Und wie Sie als Leser(in?) des Literaturblogs ja wissen, gibt es auch das Projekt Schulhausroman.ch.

Ich finde es fasnzinerend, was da alles läuft. Und vielleicht könnten die Medien einmal darüber berichten, statt jeden Tag einen neuen Artikel zum Thema Jugendgewalt zu fabrizieren.

Herzliche Grüsse und viel Spass mit dem Blackout ;-)

Alice

Bianca hat gesagt…

Ich vergnüge mich ja immer noch mit Schlechte Karten - ich habe direkt Angst vor dem Ende, weil die Geschichte nicht vorbei sein soll ... dabei warten meine Freunde schon auf das Buch! Sehnsüchtig sogar :)

Dir wünsche ich gute und schnelle Besserung, Alice. Erkältungen sind immer blöd und vorallem unpassend!
Noch viel Spaß bei deinen Lesungen!

Bianca