Donnerstag, 27. Dezember 2007

Home

Zurück zur Startseite geht es hier.

Lesungen / Termine

Lesungen 2011

Öffentliche Veranstaltungen 2011

22. Oktober, Kultur Stüdtlimühle, Buchs SG 

Veranstaltungen in Schulen 2011

12. Januar: Schulzentrum Allmend, Meilen
14. Januar: Schulhaus Hinterbirch, Bülach (Vormittag)
14. Januar: Schulhaus Lachenzeig, Zürich (Nachmittag)
18. Januar: Schulhaus Riedhalden B, Zürich (Vormittag)
18. Januar: Schulhaus Lachenzeig, Zürich (Nachmittag)
19. Januar: Schulhaus Seehalde, Niederhasli
20. Januar: Schulhaus Käferholz, Zürich (Vormittag)
20. Januar: Sekundarschule Ruggenacher, Regensdorf (Nachmittag)
21. Januar: Sekundarschule Ruggenacher, Regensdorf
25. Januar: Schulhaus Lendenbach, Wetzikon (Vormittag)
25. Januar: Schulhaus Freiestrasse, Uster (Nachmittag)
26. Januar: Schulhäuser Feld und Hohfurri, Winterthur
27. Januar: Schlhaus Egg, Wetzikon
28. Januar: Schulhaus Hirschengraben, Zürich

09. Februar: Oberstufe Kilchberg

15. Februar: Oberstufe Steinem
18. Februar: Oberstufe Steinem
22. Februar: Oberstufe Vaduz

03. März: Bezirksschule Schöftland, Schöftland

08. März: Schulhaus Risiacher, Buchs AG (Vormittag)
08. März: Bezirksschule Seon, Seon (Nachmittag)
10. März: Bezirksschule Burghalde, Baden (Vormittag)
11. März: Realschule im Roos, Muri (Vormittag)
11. März: Schule Burghalde, Baden (Nachmittag)
21. März: Lesungen in Dornbirn
25. März: Oberstufe Buttikon
29. März: Sekundarschule Spiegelfeld, Binningen
30. März: Werkjahr BL, Liestal
30. März: Lesezentrum Oberdorf
31. März: Sekundarschule Rotacker, Liestal
31. März: Sekundarschule, Pratteln
31. März: Sekundarschule Gelterkinden

01. April: Sekundarschule, Pratteln
01. April: Sekundarschule Rotacker

03. Mai: Sekundarschule Ägelsee, Wilen
04. Mai: OZ Grof, Buchs SG
06. Mai: OZ Kleewies, Diepoldsau (Vormittag)
06. Mai: OZW Walzenhausen (Nachmittag)
10. Mai: Schulhaus Wilen, Herisau (Vormittag)
10. Mai: Primarschule Oberzil, St. Gallen (Nachmittag)
11. Mai: Oberstufe Rebstein-Marbach
13. Mai: Sekundarschule Tägerwilen
17. Mai: Schulhaus Feldacker, Mels
18. Mai: Schulhaus Feldacker, Mels
20. Mai: OZ Seidenbaum
24. Mai: Oberstufe Flums
25. Mai: Schulhaus Breite, Oberzuwil
27. Mai: Sekundarschule Stacherholz, Arbon


Lesungen 2010 

Öffentliche Veranstaltungen:

14. Mai: Lesung an den Solothurner Literaturtagen
14. September: Bibliothek Widnau/SG, 19.00 Uhr
16. Oktober: Kultur Stüdtlimühle, Buchs SG, 14.00 Uhr, zusammen mit Petra Ivanov

Veranstaltungen in Schulen 2010:

12. Januar: Schulhaus Büelwiesen, Winterthur
13. Januar: Hauswirtschaftliche Berufschule, Winterthue
15. Januar: Schulhaus Orenberg, Ossingen
18. Januar: Schulhaus Waidhalde, Zürich
19. Januar: Pestalozzi Bibliothek, Zürich
20. Januar: Schulhaus Engelburg, Rikon
22. Januar: Kreisschule Mittelgösgen, Obergösgen
26. Januar: Schulhaus Schmittenwies, Niederweningen
27. Januar: Sekundarschule Andelfingen, Andelfingen
29. Januar: Schulhaus Hohfurri, Winterthur
29. Januar: Schulhaus Riedenhalden, Zürich

24. Februar: Bruneck, Südtirol
24. Februar: JZ Gais, Südtirol
25. Februar: Sand in Taufers, Südtirol- 01. März: Schulhaus Dorf, Würenlingen

02. März: Oberstufenzentrum Mumpf, Mumpf
03. März: ZEKA, Aarau
04. März: Schulhaus Hof, Villmergen
05. März: Schulhaus Horriwilerstrasse, Subingen
o5. März: Realschule Risiacher, Buchs AG
15. März: 10. Schuljahr Fürstentum Liechtenstein
18. März: 10. Schuljahr Fürstentum Liechtenstein

14. April: Schullesung in Sulz-Röthis
27. April: Schulhaus Gadretsch, Sevelen
28. April: Oberstufenzentrum, Sargans
30. April: Oberstufenzentrzum, Oberuzwil 

04. Mai: Oberstufe Vilters-Wangs, Vilters
05. Mai: Schulhaus Gräfler, Schaffhausen
06. Mai: Bibliothek Rothrist
07. Mai: OZ Bad Ragaz, Bad Ragaz
11. Mai: Realschule Bürgli, St. Gallen
12. Mai: Realschule Bürgli, St. Gallen
18. Mai: Zimmerberg Beringen, Beringen
19. Mai: ESOG-Schulen, Sekundarschule, Eschenbach

8. Juni: Rotkreuz

11. Oktober: MS Hauselstauden, Dornbirn, Österreich
11. Oktober: HS Lustenau, Lustenau, Österreich
12. Oktober: MS Hohenems, Hohenems, Österreich
13. Oktober: Mittelschule Hörbranz, Hörbranz, Österreich
21. Oktober: Rankweil, Österreich
22. Oktober: Mäder, Österreich
26. Oktober: Oberstufe Walchwil
27. Oktober: Schulhaus Schönenbühl, Unterägeri
28. Oktober: Schulhaus Schönenbühl, Unterägeri
29. Oktober: Schulhaus Röhrliberg, Cham

02. November: Schulhaus Loreto, Zug
03. und 04. November: Oberstufe, Neuenhof
09. November: Oberstufe, Horw
10. November: Oberstufe, Horw
10. November: BZB Heimbach, Luzern
12. November: Oberstufenschulhaus Konstanz, Rothenburg
16. November: OZ Utenberg & BBZ Weggismatt, Luzern
16. November: Oberstufe Grossmatt, Lungern
17. November: Oberstufe Avanti, Hochdorf
18. November: Oberstufe Riedmatt, Wollerau
19. November: Oberstufe Berghof, Wolhusen
 23. November: Oberstufe Birke, Dagmarsellen

Termine 2009


Öffentliche Lesungen 2009:
30. August: Literaturfestival Werdenberg
7. November: ABRAXAS Zug


Schullesungen 2009:
13. / 14. und 16. Januar: Sins
25. Februar: Sulz-Röthis / A
3. März: Magden, Rheinfelden und Möhlin
4. März: Mellingen
6. März: Wettingen, Neuenhof und Buchs AG
10. März: Safenwil und Lenzburg
20. März: Rapperswil
28. April: St. Gallen
29. April: Unterterzen
1. Mai: Trübbach
5. Mai: Glarus und Walenstadt
6. Mai: Münchwilen
1. / 2. September: Könitz
10. November: Marbach / D
16. / 17. November: Obererstufe Triesen
1. Dezember Vormittag: Wädenswil (Schulhaus Fuhrstrasse)
1. Dezember Nachmittag: Zürich (Schulhaus Liguster)
2. Dezember: Wädenswil (Schulhaus Fuhrstrasse)
7. Dezember: Oberstufe Salez-Sennwald
8. Dezember Vormittag: Winterthur (Schulhaus Lindberg)
8. Dezember Nachmittag: Zürich (Schulhaus Liguster)
9. Dezember: Winterthur (Schulhaus Lindberg)
11. Dezember: Pädagogische Hochschule, Chur

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Bücher, die wohl nicht die Welt, aber mich verändert haben

Von den Büchern, die ich 2007 gelesen habe, haben mich drei besonders beeindruckt:

Pink Muffin
Die Pink Muffin @ Berry Blue Bücher sind Bücher, von denen ich mir wünsche, das ich sie hätte schreiben dürfen. Witzig, rasant, schräg, unterhaltsam, geschrieben in E-Mail Form. Ich gestehe: Ich bin neidisch auf die beiden Autoren Hortense Ullrich und Joachim Friedrich.

Was Wäre Wenn:
Man mag das Buch oder man mag es nicht. Ich liebe es. Es hat meinen Blickwinkel auf das Schreiben verändert. Die Autorin Meg Rosoff bricht eine ganze Menge Erzählregeln und schafft einen Schreibstil, in dem ich ersaufen könnte. Ich habe das Buch in den Sommerferien in England in einem Rutsch gelesen und wage zu behaupten, dass ich seither das Schreiben mit neuen Augen sehe. Ich war so frech, mir den Schreibstil der Autorin für eine kurze Szene in einem meiner Projekte zu borgen.

Eine wie Alaska:
Trotz der tragischen Geschichte ein Buch, das auf wunderbare Art JA zum Leben sagt. Und wieder ein Schreibstil, den ich mir zum Vorbild nehmen möchte.

Diese drei Bücher haben mir bewiesen, dass man Grenzen und Rahmen sprengen kann beim Schreiben und sie haben ganz viele neue Ideen in mir ausgelöst. Vor allem aber geben sie mir den Mut, mit meiner Schreibe zu experimentieren, Neuland zu betreten, besser zu werden.

Montag, 24. Dezember 2007

Schöne Weihnachten ...


... wünsche ich Euch.

Pressestimmen

Starkstrom:

"Alice Gabathuler zeigt in diesem packenden Roman eindrucksvoll die Macht der Medien. Diskussionswürdig, nachdrücklich empfohlen." (ekz-Informationsdienst)

Das Projekt:

"Die Mischung stimmt und macht das Lesen des Buches zu einer kurzweiligen Sache. Alice Gabathulers Buch ist jedoch nicht nur ein Thriller, sondern auch ein Entwicklungsroman über vier Jugendliche, die - auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollen - voneinander lernen." (jugendbuchtipps.de)

„Eines der spannendsten und bewegendsten Bücher der letzten Zeit! Ein Lese-Muss für alle Bücherfans!“ (Augsburger Allgemeine)

„... ist ein lesenswerter Stoff über ein für Jugendliche bedeutendes Thema. Die Autorin macht unaufdringlich deutlich, wie unter bestimmten Bedingungen und mit viel gutem Willen Vorurteile abgebaut und ein solidarisches Miteinander möglich werden können." (Schwarzwälder Bote)

Blackout:

"Blackout von Alice Gabathuler ist packend geschrieben und hält von der ersten bis zur letzten Seite in Atem" (Dürener Zeitung)

"Durch die detaillierte Schilderung, eine realistische Story und eine sympathische Hauptfigur bleibt der Krimi bis zuletzt spannend" (Neue Ruhr Zeitung)

Kontakt

alicegabathuler[at]gmx.ch

(Das [at]-Zeichen durch das richtige Zeichen ersetzen)

Links

Persönliches

Geboren:
1961

Familie:
Ehemann Urs, zwei Kinder, eine Katze

Gelernter Beruf:
Lehrerin

Ausgeübte Berufe (der Reihe nach):

Lehrerin
Radiomoderatorin
Werbetexterin
selbständige Geschäftsfrau (Co-Schulbesitzerin)
Englischlehrerin
Autorin

Wunschberufe:


Rocksängerin / Musikerin - was aufgrund meines musikalischen Antitalents nur für mich bedauerlich ist; dem Rest der Welt ist dadurch nichts entgangen.

Autorin (siehe "ausgeübte Berufe")


Hobbys:

Lesen, Rockmusik, Filme, Bloggen, Schreibforen, Inline-skaten, Wandern.

Merkmale:

Begeisterungsfähige Optimistin mit einem starken Hang zur Schusseligkeit


Und hier noch etwas ausführlicher:

Ich verpasste den Einstieg in meine wichtigste Lebensphase: Am ersten Schultag fesselten mich die Röteln ans Bett. Auf das Rechnen hätte ich vielleicht verzichten können, aber ich wollte unbedingt lesen lernen. Zum Glück war das Handicap einiger verpasster Tage Unterricht schnell aufgeholt und ich tauchte ein in die Welt der Bücher – wo ich auch heute noch zu Hause bin. Buchstaben sind dazu da, gelesen und geschrieben zu werden. Eigentlich fast immer und fast überall (nicht immer zur Freude meiner Familie).

Das Jonglieren mit der Sprache hat mir immer Spaß gemacht und so habe ich entsprechende Berufe ausgeübt, u.a. Radiomoderatorin, Werbetexterin, Sprachlehrerin. Bei so viel Liebe zur Sprache ist es nur logisch, dass ich gerne reise - früher war ich sogar eine richtige Weltenbummlerin.

Ich versagte jämmerlich beim Versuch, locker wie ein Cowgirl in den Rocky Mountains zu reiten (das Pferd Mickey wird sich mit Schrecken an mich erinnern), lebte very British ein paar Monate in London und reiste trotz Schlangenphobie einige Wochen durch Australien. Meine grosse Liebe - nebst meinem Mann - war und ist England. Und dann ist da auch noch die Toscana mit ihren warmen Farben, in die es mich immer wieder zieht (na ja, das Essen spielt auch eine nicht unwesentliche Rolle).

Nach der Geburt unser Kinder arbeitete ich zuerst als Englischlehrerin an einer privaten Schule, die ich dann zusammen mit einer englischen Geschäftspartnerin übernahm. 15 Jahre lang führten wir die Schule gemeinsam, bis ich im Sommer 2009 meinen Anteil an meine Geschäftspartnerin übergab, damit ich mehr Zeit für meine Arbeit als Autorin habe.

In meiner Freizeit lese ich gerne (Überraschung), gehe ins Kino, höre Musik, besuche Rockkonzerte und skate mit Begeisterung auf dem Rheindamm. Zudem bin ich leidenschaftliche Bloggerin mit einem Hang zur Internetsucht.

Bücher

Freerunning - Ein Adrenalinrauch zum Lesen (Thienemann, September 2010)

Es hätte der perfekte Sprung werden sollen, aber dann ist Julian für einen Sekundenbruchteil abgelenkt. Er stürzt ab - und landet direkt neben einer Leiche. Es ist Hartmann. Ausgerechnet Hartmann, der Baulöwe, der die Freerunner schon lange von seiner stillgelegten Baustelle vertreiben wollte. Der Ärger mit so gut wie jedem Bauunternehmer und Handwerker der Umgebung hatte. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Und ganz oben stehen zwei Leute, die Julian sehr viel bedeuten: Da ist zum einen Jazz, das geheimnisvolle Mädchen, das er auf der Baustelle immer wieder gesehen hat. Und der andere ist sein eigener Vater ...

Hier geht's zur Leseprobe.


Starkstrom - Ein Rock-Märchen mit viel schrägem Humor (Thienemann, September 2009)

Manchmal hat das Leben einen ganz eigenen Soundtrack. Für Jonas sind das eindeutig die Songs von AC/DC. Zu den Klängen von „Hells Bells“ überflutet der Gebirgsbach sein Elternhaus, mit „TNT“ räumt er die Trümmer aus dem Weg, auf dem „Highway to Hell“ soll das Leben weitergehen, und dann trifft er Lili mit den Bergseeaugen – klarer Fall von „Thunderstruck“!

Hier gehts zur Leseprobe.




50 Riesen - Ein Hosentaschenkrimi für den kleinen Nervenkitzel zwischendurch (Thienemann, Juli 2009)

Nur 50 Riesen? Skinny, Zodiac und Outlaw können es nicht fassen. Mehr verlangt der Typ am Telefon nicht für das Leben des Mädchens? Dabei ist ihr Vater doch ein steinreicher Unternehmer. Da muss doch was faul sein ...








Mordsangst - Ein Labyrinthe-Krimi über die Gesetze der Strasse (Thienemann, Februar 2009)

Es hätte der Auftritt ihres Lebens werden sollen. Doch Tyler, der Sänger der Band Wolfmoon, hat es vergeigt. Völlig zugedröhnt rast er nach dem Konzert im Auto davon – und baut einen tödlichen Unfall. Für Nils bricht eine Welt zusammen. Warum? Warum Tyler? Warum ausgerechnet jetzt? Nils stellt Fragen, aber anstelle von Antworten bekommt er den Rat, er solle sich aus der Sache heraushalten. Nur: aus welcher Sache überhaupt? Als ihm ein Mitglied der stadtbekannten Gang „Kobras“ ein Messer an den Hals hält und ihn nach Dingen fragt, von denen Nils keine Ahnung hat, wird ihm klar, dass er schon viel tiefer drinsteckt, als ihm lieb ist. Von nun an bestimmt die Angst seinen Alltag – und die Suche nach den wahren Hintergründen von Tylers Tod ...

Hier gehts zur Leseprobe.

Das Projekt - Ein Schulteam im Ausnahmezustand (Thienemann, Juli 2008)

Ausnahmezustand! So ist die Projektwoche überschrieben, die Frau Kramer mit ihren Schülern wagt. Freundschaften, Feindschaften, Liebe, Hass, Gleichgültigkeit – bei der Zusammenstellung der Teams spielt das alles keine Rolle. Denn das Los entscheidet! Normalerweise gehen sich Jessie, Tina, Alex und Michael aus dem Weg, wann immer sie können. Nichts verbindet sie. Doch nun müssen sie sich zusammenraufen, ob sie wollen oder nicht. Ein Experiment beginnt. Grenzen werden überschritten. Ihr Leben gerät in Gefahr.

Hier gehts zur Leseprobe.


Schlechte Karten - Im Sog des Verbrechens, ein Labyrinthe-Krimi (Thienemann, Januar 2008)

Für die Polizei steht fest: Luca ist ein Mörder. Und nicht einmal Jay ist ganz sicher, dass sein Bruder nichts mit dem Toten im Kieswerk zu tun hat. Aber selbst wenn Luca unschuldig ist – wie kann Jay, der als Mittäter verdächtigt wird, das beweisen? Wäre da nicht Sarah, die ihm zur Seite steht, würde er aufgeben und abhauen. Zusammen haben sie vielleicht doch noch eine Chance, trotz der schlechten Karten in diesem Spiel, in dem mehr als einer falsch spielt ...

Hier gehts zur Leseprobe.




Blackout (Thienemann, Januar 2007)

Nick ist wahrlich kein Musterknabe: Schulverweise, eine Menge Drogen, und dann setzt er auch noch ein gestohlenes Auto gegen einen Baum ... Der Aufenthalt in der Familie seiner Tante ist seine letzte Chance. Und dann verschwindet Nicks Cousine Carla nach einem gemeinsamen Discobesuch. Für alle ist klar, dass er seine Hände mit im Spiel hat. Nick hat zwar einen totalen Blackout, doch er ist sich sicher: Diesmal ist er unschuldig. Weil ihm niemand glaubt, beginnt er auf eigene Faust nach Carla zu suchen. Die Spur führt ihn zurück zu seiner eigenen Familie – in die Firma seines Vaters ...

Hier gehts zur Leseprobe.

Samstag, 22. Dezember 2007

Everwood - ein kleines Weihnachtsgeschenk für Bianca

Da Bianca die Dialoge in Everwood genau so mag wie ich, stelle ich als kleines Weihnachtsgeschenk an sie (und mich) ein paar der besten hier rein. (Quelle: Everwood, imdb)

[Amy is nervously trying to explain how she is fine and notices that Ephram is just staring at her]
Amy: What?
Ephram: You're talking faster than my brain processes language.

Dr. Andrew Brown: Do me a favor, you know how you normally behave?
Ephram: Distant and miserable?
Dr. Andrew Brown: Yeah. Do the opposite.

Ephram: You know, no offense, but he's really my least favorite thing about you.
Bright: Yeah, well, you're really my least favorite thing about you.
Ephram: Dude, you really gotta work on the insults.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Filmdialoge

Zuerst eine Kurznachricht für alle, die sich Sorgen gemacht haben wegen meiner Entzugserscheinungen (könnte ja sein): Die zweite Staffel von Dr. House befindet sich seit gestern in meinem Besitz - und zwei Episoden sind schon "weggeguckt".

Ein Grund, weshalb ich Dr. House so mag, sind die schlichtweg genialen Dialoge. Da sind Drehbuchautoren am Werk, die ihr Handwerk wirklich verstehen. Früher waren ja viele TV-Serien mehr oder weniger müdes Ersatzkino mit zum Teil unsäglich dämlichen Dialogen. Solche Hirnlosserien gibt es immer noch, aber mehr und mehr schlagen nicht wenige Serien die meisten Kinofilme in Sachen Dialogqualität um Längen. Darum schaue ich mir gute Serien ab DVD an. Wie gute Kinofilme. Und freue mich diebisch ob jeder gut sitzenden Pointe.

Eine Serie, die ich mir zusammen mit meiner Tochter ansehe, ist Everwood. Der störrische Teenager Ephram (mindestens ist er in Staffel 1 am Anfang sehr störrisch) ist dabei mein absoluter Liebling und ich wünschte mir beinahe, ich hätte den erfunden. Kürzlich sagte er zum Bruder von Amy (in die er verliebt ist): "Du bist eines jener Dinge, die ich an ihr nicht mag."

PS: In Hollywood streiken die Drehbuchautoren - was so manche Serie lahmlegt.

Montag, 17. Dezember 2007

Entzugserscheinungen

Wenn es ums Fernsehen geht, teile ich Bruce Springsteen's Meinung: 50 channels and nothing on. Eine Ausnahme ist Dr. House. Nur: Der läuft genau an jenen Abenden, an denen ich arbeite. Deshalb habe ich mir zu meinem Geburtstag die Staffel 1 auf DVD gewünscht und mir die einzelnen Episoden reingezogen wie ein Junkie - zu schnell und zu gierig. Und nun sitze ich auf Entzug. Zum Glück geht's morgen in die Stadt, wo ich hoffentlich Nachschub bekomme.

Freitag, 7. Dezember 2007

Wichtige Tipps für Autoren

Um es vorweg zu nehmen: Als Autorin kann man nur reich werden, wenn man Bestseller schreibt. Die Chance, dass dieses Glück einen trifft, ist ungefähr so gross wie der Floh auf dem linken Ohr des Elefanten. Während wir Autoren und Autorinnen das - mehr oder weniger - gelassen als Fakt hinnehmen, hat unsere Umwelt all die wunderbaren, hundertzweiprozentig sicheren Tipps und Ratschläge, wie wir das gebacken kriegen.

Meine Autorenkollegin Henrike Heiland hat das in ihrem Blog (Link und Hinweise am Ende dieses Eintrags) so köstlich auf den Punkt gebracht, dass ich sie angefragt habe, ob ich ihren Blogeintrag bei mir veröffentlichen darf. Ich darf. Hier also die ultimativen, idiotensicheren Tipps, wie man zur Bestsellerautorin wird:

„Schreib doch mal sowas wie Harry Potter.“

„Du musst einfach zu dem Kerner in die Talkshow.“

„Lass doch Deine Bücher verfilmen! Am besten mit dem Brad Pitt oder so einem.“

„Der Spiegel muss einfach mal Dein Foto auf die Titelseite machen.“

„Frag doch den Reich-Ranicki, ob der was über Dich schreibt.“

„Schick einfach der Heidenreich Dein Buch, damit die das vorstellt.“

„Lass die von der Gala ne Homestory bei Dir machen, dann wird das schon.“

„Du musst Deinem Verlag sagen, dass die so Plakatwände mit Werbung für Deine Bücher machen!“

„Im Fernsehen da auf Vox und so gibt’s immer Buchtipps, wär das nix?“

„Wenn Du erstmal in der Spiegelbestsellerliste bist, dann läuft das auch!“

„Schreib halt keine Krimis, sondern sowas wie die Pilcher, das lesen Frauen viel lieber.“

Henrike und ich bedanken uns bei allen Tipplieferanten und suchen uns schon mal ein stattliches Anwesen mit Pool.


Henrike schreibt übrigens Krimis. Und sie hat eine der besten Webseiten, die ich je gesehen habe. Und wenn ich einmal von ganzem Herzen lachen will, dann lese ich ihre Blogeinträge. Und jetzt endlich die versprochenen Links:

Henrikes Krimis:



Montag, 3. Dezember 2007

Wer sagt denn, dass Bücher out sind ?

Heute Morgen habe ich gelesen, dass jeder Dritte / jede Dritte zu Weihnachten mindestens ein Buch verschenkt. Das ist eine ganze Menge. Okay, ob dann wirklich auch alle gelesen werden, ist eine andere Frage.

Ich für meinen Teil kann nicht genug bekommen von Büchern und habe gerade wieder drei bestellt im kleinen aber feinen Buchladen vor Ort:

- Die Verschwörung der Fürsten von Susanne Eder (hier)
- Staub zu Staub von Olga A. Krouk (hier)
- Der prüfende Blick von Gabrielle Alioth (hier)

Diesmal ist kein Jugendbuch dabei, dafür gibt es für mich eher ungewohnte Exkurse in die Vergangenheit.

Sonntag, 2. Dezember 2007

"Blackout" auf Wanderschaft

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, nicht ab und zu die Internetsuchmaschine anzuwerfen und im Cyberspace nach mir und meinen Büchern zu fahnden.

Gestern stiess ich auf ein spannendes Projekt, das diesen Herbst von den Kinder- und Jugendmedien Bern / Deutschfreiburg durchgeführt wurde. Die schickten meinen "Blackout" auf Wanderschaft. Hier ist der Link:

"Blackout auf Wanderschaft"

Eine wirklich gelungene Idee! Danke.

Samstag, 1. Dezember 2007

Erzähl mir was 2008

Erzähl mir was. So heisst die Lesungsbroschüre vom Thienemann / Gabriel Verlag. In diesem wunderschön aufgemachten A5 Heftchen sind Autoren und Autorinnen aufgeführt, die man für Lesungen anfragen kann. Jeder Autor und jede Autorin wird auf einer ganzen Seite vorgestellt und ganz vorne in der Broschüre findet sich eine hilfreiche Checkliste für die Veranstalter.

Wenn Ihr möchtet, dass in Eurer Schule ein Thienemann oder Gabriel Autor aus seinen Büchern liest, erzählt Eurem Lehrer von dieser Broschüre.

Wenn Ihr selber Lesungen veranstaltet, sei es als Lehrkraft, Buchhändler, Bibliothekarin ect, könnt Ihr die sehr informative Broschüre beim Thienemann bestellen. Einfach hier klicken und dort den Menupunkt "Lesungen" wählen - schon seid Ihr an der richtigen Stelle. Der Verlag hält übrigens auch Material für Lehrkräfte bereit. Zu finden sind sie unter dem Menupunk "Service für Pädagogen".

Freitag, 30. November 2007

Irrwitzigkeiten im Leben einer Autorin

Manchmal bin ich nicht sicher, ob nicht jeden Tag 1. April ist - oder mindestens einmal pro Woche.

Meine Lieblingsmüsterchen diese Woche: Ein Veranstalter von Autorenlesungen (nein, ich verrate nicht wer; es spielt keine Rolle), hat zwei verschiedene Honoraransätze festgelegt. Liest ein Autor vor Erwachsenen, bekommt er rund einen Drittel mehr ausgezahlt, als wenn er vor Kindern oder Jugendlichen liest. Ich habe mir das zu erklären versucht und bin zu folgenden Schlüssen gekommen:

- Kinder und Jugendliche sind kleiner als Erwachsene (in cm); das gibt dann auch weniger Honroar.
- Vielleicht ist es gescheiter, wenn man Kindern langsamer vorliest; dann braucht man weniger Wörter und bekommt dafür dann halt auch weniger Franken.
- Vielleicht muss man, wenn man Kindern und Jugendlichen vorliest, die schwierigen Wörter weglassen; das macht den Text weniger "intelligent" und man bekommt weniger Franken.

Vielleicht versteht Ihr, wenn ich mich ob solcher möglicher Antworten (auch wenn sie von mir sind) leicht konsterniert am Kopf kratze. STOPP. Das war die Erwachseneninformation. Für Kinder und Jugendliche gilt: Vielleicht versteht Ihr, dass ich mich bei solchen Antworten am Kopf kratze.

Müsterchen zwei ist auch hübsch. Die Schweiz hat einen Kulturminister. D.h. wir haben mehr als einen, aber es gibt einen, der ganz demokratisch im Internet gewählt wurde. Er ist Schriftsteller und was er genau soll, hat sich mir noch nicht erschlossen. Auf jeden Fall führt er eine Art Tagebuch. Und dieses Tagebuch ist so was von Steinzeit und benutzerunfreundlich, dass ich ihm - dem Kulturminister - geschrieben habe. Er hat meinen Eintrag in sein Tagebuch auch gelesen (das ist denn "im Fall" kein Blog, gell, sondern ein Tagebuch) und findet, ich sähe das ein wenig zu eng. Also, wenn ich meine Bücher so schreiben würde, wie er sein Tagebuch, würde kein Mensch ohne Suchhund das Kapitel zwei finden.

Freitag, 23. November 2007

Da guckst du, was?


"Was? Es gibt endlich Neuigkeiten zum neuen Labyrinthe-Krimi? Wo denn? Wie denn? Was denn?"

Nun, viel ist es noch nicht, aber ein paar Eckdaten stehen nun. Neugierig wie das Viech da oben? Dann bitte hier klicken:

Dienstag, 6. November 2007

Lesung in Winterthur, Teil II

Frau Herberth und ihre Kolleginnen vom Orell Füssli bereiteten mir einen so herzlichen Empfang, dass ich mich sofort wohl fühlte. Eine ganze Bücherwand voller "Blackouts" liess mein Herz höher schlagen. Jessica, eine meiner Zuhörerinnen, zählte 47 Bücher und stellte sich auch gleich für ein Foto zur Verfügung.


Ich verbrachte eine spannende und interessante Stunde mit in einer kleinen Runde Zuhörer und Zuhörerinnen, durfte ganz viele Fragen beantworten und las zwischendurch aus meinem Buch vor. Mir hat es gefallen und Spass gemacht. Danke!

PS an Jessica: Sorry, ich habe das coole Winkebild verwackelt :-(

Freitag, 2. November 2007

Lesung in Winterthur

Morgen geht's zu einer Lesung in Winterthur. Deshalb habe ich heute, als alle aus dem Haus waren, fleissig geübt :-)

Nun muss ich nur noch daran denken, dem Publikum zu sagen, es solle laut STOP rufen, wenn ich zu schnell werde.

Wenn ich nicht vergesse, Batterien in die Digicam zu tun, gibt es am Sonntag Bilder.

Für Raschentschlossene:

Orell Füssli, Winterthur, Samstag, 3. November, 17.15 Uhr. (Mehr gibt es HIER)

Bis dann.

Samstag, 20. Oktober 2007

Buchverlosung ... die glücklichen Gewinner

Erst einmal herzlichen Danke all jenen, die an der Buchverlosung teilgenommen haben. Ganz unter uns: Es waren nicht so viele, was die Gewinnchancen erheblich erhöhte.

Als Glücksfee engagierte ich Kayleigh, die drei Zettel aus dem Hut zog. Ja, richtig. Drei und nicht die angekündigten zwei. Warum das so ist, erkläre ich gleich.



Alle Namen kamen auf einen Zettel, die Zettel mischten wir bunt durcheinander, gaben sie in einen Hut, mischten nochmals und zogen dann die Gewinner.


Auf dem Zettel Nummer 1 stand: Aurora Leuenberger, Auf Zettel Nummer 2 : Lisa Rechtsherum.

Sprich: Obwohl wir die Zettel so gut durcheinandergewirbelt hatten, hat es gleich zwei Gewinnerinnen aus derselben Schulklasse getroffen.

Kayleigh und ich beschlossen deshalb spontan, einen dritten Gewinner oder eine dritte Gewinnerin zu ermitteln (auf die "Gefahr" hin, dass es gleich noch jemanden aus der gleichen Klasse trifft). Und so kommt nun auch Johannes Hierold zum Zug, der das Buch seiner leseunwilligen Nichte schenken möchte - nun, sie kann damit auch Papierhütchen oder Papierflugzeuge basteln, wobei ich doch erwähnen möchte, dass man das Buch auch lesen kann.

Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinnern.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Disturbia

Disturbia ist ein Thriller mit Jugendlichen in den Hauptrollen, sprich: genau mein Gebiet. Nur ist es für einmal kein Buch, sondern jemand hat es gewagt, diesen Jugendkrimi zu verfilmen. Das ist - mindestens für mich - Neuland im Filmbereich. Keine Teenieblödelkomödie, kein "Scream" / "Ich weiss was du letzten Sommer getan hast" - Verschnitt, auch kein Musical, sondern eben ein handfester Thriller.

Gespannt setzte ich mich in den Vorführsaal - und erlebte eine absolut spannende Zeit (ein paar Mal bin ich heftig zusammengezuckt). Die drei jugendlichen Hauptdarsteller haben völlig überzeugt, allen voran der grandiose Shia LaBoef. Einzig das hastige, zu dick aufgetragene Ende trübte den Filmgenuss ein wenig.

Hier der Trailer: Disturbia-Trailer

Und hier die wirklich gut gemachte Webseite: Disturbia

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Buchtrailer II

Ich habe ein bisschen gesucht und ganz viel gefunden. Zum Beispiel Olgas Trailer zu ihrem eigenen Buch. Unbedingt mit angestelltem Ton schauen!

Buchtrailer

Trailer zu Kinofilmen kennt Ihr bestimmt. Kennt Ihr auch Trailer zu Büchern?

Für mich ist das ziemlich neu. Guckt euch doch mal Olga A. Krouks Trailer für den Roman "Fairwater" von Oliver Plaschka an:

Samstag, 6. Oktober 2007

Den habe ich doch schon mal gesehen ...


Sohnemann und ich sind diese Woche alleine zuhause. Als wahre Filmfreaks haben wir das total ausgekostet uns ganz genüsslich in die Filmwelt gestürzt (DVDs sei Dank!).

Bis jetzt haben wir uns angesehen:

- Ghost Rider
- Blues Brothers
- 300
- Herrschaft des Feuers
- Van Helsing
- Herr der Ringe 1
- Herr der Ringe 2
(und heute Abend gibt's Herr der Ringe 3).

Da sassen wir also und guckten Van Helsing.
Ich: "Diesen witzigen Mönch da, den kenne ich."
Sohn: "Woher."
Ich: grübel, grübel, grübel .... Erleuchtung ... "Herr der Ringe."
Sohn: "Nein!"
Ich: "Doch!"
(Dieser nein / doch / nein / doch / nein / doch - Teil dauerte recht lange)

Heute Nachmittag stolperte beim Anschauen von Herr der Ringe 2 der Faramir ins Bild und ich rief: "Das ist Carl aus Van Helsing!"
Sohn: "Nein."
Ich: "Doch."
(Es folgte wieder dieser längere nein / doch / nein / doch-Teil)

Nach dem Film sind wir googeln gegangen. Ich hatte recht. Faramir ist Carl. Ha, und wisst Ihr was? Er ist auch Dilias aus 300!

So sieht man sich wieder. Das nächste Mal (in einer Stunde), wenn Sohnemann und ich am Bildschirm kleben und dem tapferen Faramir zusehen.

Wenn Ihr jetzt noch wissen wollt, wie Faramir / Carl / Dilias heisst: David Wenham. Und so sieht er aus, wenn er nicht in einem Kostüm steckt:

Samstag, 29. September 2007

Distanzschule

In Hamburg lebt ein Herr. Genauer: Der Herr Herbert Hindringer. Der Herr Herbert Hindringer schreibt Gedichte und weiss genau, wie sich Bücher voneinander unterscheiden.

Es gibt Bücher, mit denen man Ungeziefer erschlägt und es gibt Bücher, mit denen man das nicht tut.

Wo er recht hat, hat er recht, der Herr Hindringer. Ich zum Beispiel würde nie im Leben mit einem seiner Bücher Ungeziefer erschlagen. Nie.

Dieser Herr Hindringer hat kürzlich extra seinen besten Anzug angezogen, um allen Leuten, die sich irgendwie in seiner Rohrpost verkeilt haben, eine Nachricht zukommen zu lassen:

Mein neuer Lyrikband "Distanzschule" ist nunmehr im yedermann Verlag erschienen. Das Buch umfasst 130 Seiten, kostet 10 Euro und hat die ISBN 978-3-935269-35-3. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und würde mich über Ihr Interesse freuen.

Ich habe das Buch sofort bestellt. Sofort. Denn ich habe auch Herr Hindringers ersten Lyrikband gekauft (und geliebt). Und weil es der Herr Hindringer so nett angeboten hat, habe ich ein Buch mit Widmung bestellt bei ihm. Es ist heute angekommen und hat mich kein bisschen enttäuscht. Im Gegenteil. Ich finde, jeder, der Gedichte liebt, sollte sich den Lyrikband von Herrn Hindringer bestellen. Unbedingt. Auf jeden Fall.

Wenn Ihr Euch erst einmal ein bisschen fachkundig machen möchtet, wer denn dieser Herr Hindringer ist, klickt hier: Herbert Hindringer, Distanzschule. Und vergesst auf keinen Fall, die Leseprobe zu lesen.

Wenn Ihr die Gedichte von Herrn Hindringer nicht mögt, beschwert Euch bitte nicht bei mir. Ich wäre die Falsche, denn ich würde ein flammendes Plädoyer für Herrn Hindringer halten.

Geben wir dem Herrn Hindringer aus Hamburg das letzte Wort. Er schreibt über den Dichter Hindringer:

Er mag Gedichte, er isst sogar die Kerne mit.

Wie kann man so jemanden nicht mögen?

Mittwoch, 26. September 2007

Überraschungsbesuch

Auf heute Morgen freute ich mich schon seit Tagen ... und zwar darum:

Kürzlich erhielt ich eine Mail von Eva, der Patentante unseres Sohnes.
"jetzt lies mal, was mir heute nachmittag lustiges widerfahren ist", schrieb sie, "meine schüler sollen in zwei wochen einen buchvortrag halten. heute haben mir die ersten ihre buchwahl präsentiert.nun rate mal, was für ein buch mir bei der gelegenheit in die finger gedrückt wurde: tatsächlich!..."

Das fand ich genau so lustig wie Eva. Und natürlich wollte ich den Vortrag über Blackout auch hören.

Heute morgen kurvte ich also in Richtung Berge. Nach den ersten paar Kurven begann es zu schneien. Nach ein paar weiteren Kurven steckte ich schon fast mitten im Winter. Und noch ein paar Kurven weiter führte die Bergstrasse über eine gewaltig hohe Brücke. Gleich danach war ich am Ziel. Nach einem kurzen "Verfahrer" (Strasse runter statt rauf), konnte ich mein Auto neben der Kirche auf dem Schulhof parken ...

Ich fürchte, ich habe Renato, der den Blackout vorstellte, ein wenig erschreckt. Es wusste nämlich niemand, dass ich komme :-). Nun, er hat seinen Vortrag trotzdem gut hinbekommen und danach haben er und ich Fragen beantwortet.

Hier sind sie, die Fünft- und Sechstklässler von Castiel (der Junge vor mir ist Renato):


Nach dem Vortrag und den Fragen haben sie gesungen:





Herzlichen Dank! Es war ein wunderschöner Morgen - trotz Schnee und Huddelwetter.

Montag, 24. September 2007

Dann wollen wir die zweite Auflage mal mit einer Verlosung feiern

Blackout ist vor kurzem in die zweite Auflage gegangen, und heute sind meine Belegsexemplare bei mir eingetrudelt.

Belegsexemplare heissen die Bücher, die der Autor / die Autorin gratis erhält, wenn das Buch gedruckt ist - und dann bei jeder weiteren Auflage.

Zu diesem freudigen Anlass möchte ich zwei signierte Exemplare von Blackout verlosen. Nun sind die meisten von Euch hier, weil Ihr das Buch gelesen habt - aber vielleicht kennt Ihr ja jemanden, dem Ihr das Buch zum Geburstag oder zu Weihnachten schenken wollt. (Mein Geheimtipp: Verschenkt Eurer Exemplar und behaltet das signierte Buch.)

Mitmachen könnt Ihr, indem Ihr auf meiner Webseite das Kontaktformular benutzt. Eigentlich reicht es, wenn Ihr mir Eure Adresse schickt - ein kurzer Gruss dazu würde mich auch freuen. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2007.

Viel Glück :-)

Mittwoch, 19. September 2007

Schreibsessel

So, hier ist er, mein Schreibsessel:


Letzte Woche war er eher ein Staubfängersessel. Ich habe mir nach dem Schlussspurt zum letzten Projekt eine kleine Schreibpause gegönnt und viel gelesen.

Im Kino war ich auch. Gleich zwei Mal :-)

"The Bourne Ultimatum" hat mich total fasziniert. Ich habe noch nie so viele und so schnelle Filmschnitte gesehen. Als Folge davon war man mitten drin im Geschehen und wusste öfters nicht mehr, was oben und unten war.

"Hairspray" war witzig, unterhaltsam, bunt, knallig, mit Musik, die einem beinahe aus dem Sessel gerissen hat. Als Travolta-Fan hatte ich natürlich total den Spass an seiner Rolle, aber ehrlich gesagt, waren in diesem Film einfach alle GENIAL. Anschauen und geniessen!

Montag, 10. September 2007

Ausnahmezustand beendet

Mein Manuskript für einen Roman mit dem Arbeitstitel Ausnahmezustand ist heute nach dem Mittag in Richtung elektronischer Briefkasten meines Verlages losgedüst. Ich hoffe, es kommt dort wohlbehalten an.

Der Arbeitstitel war diesmal Programm. Es wurde ein bisschen (*hüstel*) knapp auf die Deadline hin, was unseren ganzen Haushalt in einen Ausnahmezustand versetzte. Mütterchen (ich) war nach dem Abendessen und an den Wochenenden mehr oder weniger unansprechbar; in den Sommerferien häufiger auch tagsüber. Essen gabs immer, aber nicht immer wirklich gutes. Wir haben alle gelernt, dass Wäschestapel die Höhe des Empire State Buildings annehmen können (und das gesuchte T-Shirt meistens zuunterst im Stapel liegt) und dass es leider, leider, diese gute Feen, die in den Märchen über Nacht aufräumen, wirklich nur in den Märchen gibt.

Nun freue ich mich darauf, endlich, endlich, endlich den Harry Potter fertig lesen zu können. Und dann Meg Rosoffs "So lebe ich jetzt" (in das ich schon mal hineingelesen habe).

Aber erst einmal muss ich bügeln :-). Und dann das versprochene Foto meines Schreibsessels machen (der übrigens im Ausnahmezustand ganz kurz auch vorkommt) und hier einstellen.

Mittwoch, 29. August 2007

Filme im Kopf und Schotterpisten auf dem Papier

Take 1: Schreiben ist ganz einfach. Man hat einen Film im Kopf, macht den Laptop/PC an und tippt den Film in die Tasten. CUT.

Take 2: Schreiben ist grausam schwer. Man hat einen Film im Kopf, macht den Laptop/PC an schwebt mit den Fingern eine Stunde lang über den Tasten, ohne eine davon anzuklicken, und macht die verd... Mühle wieder aus. CUT.

Take 3: Schreiben ist einfach und grausam schwer. CUT.

Take 3 trifft es wohl am besten. Dann gucken wir doch da einmal näher hin:

Eine meiner Lieblingszenen im "Blackout" ist jene, wo Nick mit Caduff im Auto sitzt und ihm ein paar sehr unfreundliche Wörter an den Kopf wirft. Caduff hält den Wagen an, steigt aus ... (wenn Ihr das Buch gelesen habt, kennt ihr die Szene).

Ich hatte diese Szene in meinem Kopf, wusste haargenau, wo sie sich abspielt (bin unzählige Male daran vorbeigefahren), sah das Wetter, den Nick und den Caduff, hörte den Filmsoundtrack dazu. Ich wusste auch, was die beiden sagen würden.

Nun, irgendwann war es dann soweit, dass die Szene geschreiben werden musste. Diese gewaltige Szene, die ich so liebe. Tausend Mal im Kopf angeschaut.

Ungefähr 1000 Mal habe ich die Szene dann auch geschrieben. Die ersten Versionen holperten so sehr, dass es weh tat (wo war mein Kopffilm hin?), die nächsten paar waren viel zu lang (weil ich die Szene so liebe), dann folgten ein paar zu kurze (das meiste spielt ja sowieso zwischen den Zeilen, und wie, bitte sehr, bringe ich in einem Buch den Soundtrack unter?). Das Wetter flog raus (kommt früher im Text), die wirren Haare von Nick auch (die sind immer leicht wirr), die innere Gefühlswelt vom Caduff auch (Frau Gabathuler, wir schreiben hier aus Nicks Perspektive, da hat Caduffs Seelenleben nichts zu suchen, nein, auch wenn Sie den Caduff noch so sehr mögen), die innere Gefühlswelt von Nick war nie geplant (die soll der Leser / die Leserin, also Ihr, beim Lesen erfassen, ohne dass ich sie erkläre).

Kurz und gut: Die Szene, die im Buch eine knappe Seite lang ist, hat alle Phasen eines Textes mitgemacht; von der holprigen Schotterpiste bis zum geschliffenen Endtext. Dafür wurde nicht gerade ein ganzer Regenwald abgeholzt (Laptop sei Dank), aber mehrere tausend Wörter mussten über die Klinge springen - genau wie die Landschaft, das Wetter und der Filmsoundtrack. Aber ganz ehrlich, so schön und überwältigend wie die Szene in meinem Kopf war, ist sie dann im Buch nicht geworden. Ich arbeite daran. Versprochen.

Und im nächsten Leben werde ich dann Regisseurin. Oder mindestens Drehbuchschreiberin.

Mittwoch, 22. August 2007

"Cat" Clive aus Looe

Bevor ich es vergesse ...

In Looe gibt es einen Typen namens Clive. Der entwirft Postkarten, Buchzeichen, Kalender usw., die - glaube ich - mittlerweile in die ganze Welt verkauft werden.

Wir waren in den Ferien mehr als einmal in seinem kleinen Laden (er ist wirklich klein) und haben eingekauft. Meine Lieblingspostkarte ist diese hier:



Schaf mit GPS - Du bist (beinahe) hier
(by Clive Gardner, http://www.clivescats.com/, clive@clivescats.om)

Clive war jedesmal im Laden. Er spricht aber nicht. Das überlässt er seiner Frau, welche die Artikel unters Volk bringt. Um sicher zu gehen, habe ich ihn gefragt.

"Excuse me, are you Clive?"
"Yes."
"Great Stuff!"
Da grinste er :-)

Ganz viele witzige Bilder zum Anschauen gibt es hier. Und wenn ihr persönlich vorbei wollt: Clives "Cat Shop" ist gegenüber dem "Purple Puffin" Shop. Der "Purple Puffin" Shop, das ist auch eine Geschichte für sich. Die erzähle ich euch ein anderes Mal. Nur so viel: Der "Purple Puffin" Shop ist wirklich purple.

Montag, 20. August 2007

Schreibsessel

Sohnemann sei Dank! Ich habe endlich einen Schreibsessel.

Als Abendschreiberin habe ich ein kleineres Problem. Überall im Haus, wo es gemütlich ist, lärmt es aus irgendeinem Gerät (nein, die Katze schliesse ich hier nicht ein; dazu miaut sie zu selten). Mein Rückzugsgebiet ist das Schlafzimmer, und so schreibe ich seit Wochen am Abend im Bett.

Wenn Ihr jetzt denkt, das sei was Schönes, muss ich Euch enttäuschen. Spätestens nach einer oder zwei Stunden wird es unbequem. Danach grausam unbequem. Und wenn ich schlussendlich schlafen will, ist es im Bett heiss wie in einer Sauna (sowohl der Laptop als auch ich geben Wärme ab); manchmal kommt noch die Katze dazu (weil sie keinen Lärm macht, darf sie).

Gestern habe ich Sohnemann nach seinem Sessel gefragt. Es ist ein sackstarkes Stück, das er aus dem Sperrmüll gerettet hat. Schwer wie sonstwas, altmodisch wie sonstwas, bequem wie sonstwas. Der Thron der Queen verblasst dagegen. Nun steht dieses Möbel bei mir im Schlafzimmer, und wenn ich dem Verlag mein drittes Buch geschickt habe, an dem ich schreibe wie eine Wilde, werde ich den Sessel fotografieren. Nicht, dass er besonders schön wäre. Aber praktisch. Und genau das, was ich brauche.

Montag, 13. August 2007

Kürzlich, vor dem Buchladen

Ich hatte Bücher bestellt.

Oh, wie langweilig, werdet Ihr jetzt denken, aber glaubt mir, in diesem Satz steckt Zündstoff. Ihr werdet auch gleich sehen, warum.

Ich: "Wir müssen noch beim Jugendbuchladen Paprika vorbei."
Familie: "Warum?"
Ich: "Na, ich habe Bücher bestellt."
Familie: "WAAAAAAASSSSS????"
Ich (ziehe meinen imaginären Helm an): "Ich habe Bücher bestellt."
Familie: "Noch mehr, du hast ja gar keine Zeit, die zu lesen, ist wie bei einen Lieblingsfilmen, die du dir auf DVD kaufst und dann nicht guckst, und ausserdem hast du noch nicht einmal alle Bücher der letzten Bestellung gelesen blablablablabla..."
Ich (ziemlich in der Defensive; ich habe diese Sprüche nämlich schon oft gehört): "Ich guck die Filme dann schon mal. Und wenn ich mehr Zeit habe, lese ich auch die Bücher."

Den Rest erspare ich Euch. Hier die Kurzfassung: Niemand versteht mich (okay, ich mich selber auch nicht immer), was mir aber in diesem Fall ziemlich egal ist.

Wir kommen - trotz allem - beim Buchladen an. Die Familie wartet im Auto. Ich gehe meine Bücher abholen, halte ein kurzes Schwätzchen mit Christoph Wildhaber (der den Buchladen zusammen mit Familienmitgliedern führt) und zottle mit meinen neu erworbenen Büchern zufrieden zurück zum Auto. Ich bin kaum eingestiegen, ruft es vom Hintersitz:

"Was, du hast den PinkMuffin gekauft??? Kann ich ihn haben? Jetzt? Gleich?"

Natürlich.

Zu mehr Infos geht es hier: Infos zu PinkMuffin und BerryBlue

PS: Ich habe mir unter anderem den Debutroman "So lebe ich jetzt" der Jugendbuchautorin Meg Rosoff gekauft. Wer öfters hier reinliest, weiss, dass mir ihr "was wäre wenn" den Atem genommen hat.

Samstag, 11. August 2007

Von guten Freunden und schlechten Fahrradfahrern

Ich habe einen guten Freund in Deutschland. Wir sehen uns zwar nicht oft und manchmal fällt auch der Mailverkehr für eine Weile aus - aber bei guten Freunden ist das so: Man muss sich weder sehen noch schreiben, um zu wissen, dass da irgendwo jemand ist, den man wirklich mag, an den man denkt, und von dem man weiss, dass er auch an einen denkt.

Vor ein paar Tagen habe ich mir aber gedacht Hmmm... schon lange nichts mehr von meinem guten Freund gehört. Also habe ich eine Mail geschickt. Es hat sich herausgestellt, dass mein guter Freund - mindestens für einen Moment - ein schlechter Fahrradfahrer war. Die Beschreibung der Verletzungen las sich so garstig, dass mir jetzt noch übel ist. Gute Besserung, guter Freund.

Zwei Dinge muss ich euch noch erzählen von meinem guten Freund.

Erstens: Mein guter Freund schreibt extrem gute Texte und ich versuche ihn seit Jahren zu überreden / überzeugen , endlich ein Buch zu schreiben. Dass dieses Buch ein Genuss zu lesen sein wird, darüber bin ich mir sicher. Wenn ihr mir nicht glaubt, geht doch einmal auf seine Webseite und lest seine Kurzgeschichten. Einfach hier klicken: Webseite meines guten Freundes

Zweitens: Mein guter Freund weiss, wie sehr ich England mag - und so hat er mir aus seinem Englandurlaub ein ganz besonders Bild mitgebracht:

Mittwoch, 8. August 2007

Gestern, beim Einkaufen

Sohnemann brauchte Hosen, ich musste den Kühlschrank füllen. Muttersein verpflichtet - unter anderm zur regelmässiger Futterzubereitung für Mann, Kinder und Katze (wobei der Teil mit der Katze am schwierigsten ist, unser Luna-Dämchen ist nämlich grausam anspruchsvoll).

Sohnemann fand zu unserer beider Freude ganz schnell richtig gute und gut sitzende Hosen, ich bezahlte, wobei mich die nette Frau an der Kasse darauf aufmerksam machte, dass es in der hauseigenen Zeitschrift einen Bon (Gutschrift) für 10 Franken hat ... ich solle mir doch schnell die Zeitschrift holen, sie sei gleich da vorn um die Ecke. Gesagt, getan, 10 Franken gespart.

Ich wollte schon zum Geschäft raus, da fiel mir eine Sonnenbrille auf, die mir zuwinkte, kurz zwinkerte und sagte "kauf mich". Nun, ich hatte gerade 10 Franken gespart, ich war gut gelaunt, weil Sohnemann so schnell zu seinen Hosen gekommen war - also ergatterte ich mir das gute - und coole - Stück. Auf dem Weg zur Kasse guckte mich eine Frau an, ich sagte freundlich "hallo" und ging meines Weges. Während ich bezahlte, kam die Frau auf mich zu und fragte ein bisschen scheu: "Sind Sie nicht die Frau, die das Buch geschrieben hat?"

Ich habe freudig ja gesagt und mich angeregt mit der Frau unterhalten.

So ist es also, wenn man erkannt wird. Noch ganz schön. Mich auf jeden Fall hat's gefreut.

Und den Kühlschrank, den habe ich auch gefüllt.

Montag, 6. August 2007

Ferienerinnerung


England und ich, das ist eine Liebesgeschichte. Mit 17 war ich zum ersten Mal dort - und es war Liebe auf den ersten Blick. Schroffe, wilde Küsten kontrastierten mit sanften grünen Hügeln, die Leute waren und sind - um es nett zu sagen - etwas speziell, aber sehr, sehr freundlich (und wenn sie nicht freundlich sind, sind sie schrullig) und die Süssigkeiten haben es in sich. Kurz: Wenn man mich fragt, wohin ich in die Ferien möchte, sage ich jedes Mal: "England".

Es hat immer irgendwo eine öffentliche Toilette (sucht mal so eine in Italien!!!) ...


... und das mit dem "My home is my castle" nehmen ziemlich alle sehr wörtlich und wichtig.

Und hier - speziell für Frau Böttler (falls Sie gucken) - zwei Bilder von Looe. Bei Ebbe ist der Flussarm beinahe leer, da hocken dann die Boote auf dem Schlick ...

... und bei Flut füllt sich alles. Hier die Brücke, an der die Geschichte von Jay und Sarah begonnen hat.

Die anderen 140 oder so Bilder liegen noch unbearbeitet auf der Festplatte. Ich fotographiere fürs Leben gerne - aber die Bildbearbeitung, na ja. Legen wird den Mantel des Schweigens darüber.

Donnerstag, 2. August 2007

Abschied

Heute habe ich die Druckfahnen von meinem zweiten Labyrinthe-Krimi (jenen, für den wir noch einen richtig guten Titel suchen) an meinen Verlag geschickt.

Druck- oder Korrekturfahnen nennt man den druckfertig gesetzten Text, der ein letztes Mal auf Fehler durchforstet wird, bevor er in den Druck geht. Ein paar Fehler habe ich noch gefunden, ein paar ärgerliche Wortwiederholungen auch, aber diesmal ist mir das Korrekturlesen einfacher gefallen als bei meinem ersten Buch Blackout.

Die Druckfahnen wegzuschicken bedeutet auch, Abschied nehmen von seinen Figuren. Das ist mir, genau wie beim Blackout, schwer gefallen. Ich hänge sehr an Jay und Sarah aus dem neuen Krimi. Sie haben mich eine lange Zeit begleitet, sind mir vertraut und lieb geworden, und gehen jetzt hinaus in die Welt. Nächsten Januar könnt ihr sie kennenlernen. Ich hoffe, ihr mögt sie so gut wie ich sie mag.

Abschied nehmen bedeutet auch, sich neuen Dingen zuwenden zu können. Ich schreibe schon seit Monaten an meinem dritten Buch. Auch in diesem sind mir sehr liebe Figuren vertreten, die aber immer wieder hinter Jay und Sarah zurückstehen mussten. Nach dem Abschicken der Druckfahnen sind sie wie befreit abgehoben. Seit Stunden sitze ich am Laptop und schreibe ihre Geschichte weiter. Jetzt, wo ich Jay und Sarah gut aufgehoben weiss, fällt das Eintauchen in die Welt von Michael, Tina, Jessie und Alex noch leichter.

Michael, Tina, Jessie und Alex. So heissen meine Hauptpersonen in Buch drei. Sie besuchen die gleiche Klasse in einem Internat, sind grundverschieden - und werden per Losentscheid gezwungen, einen Monat lang gemeinsam ein Projekt zu entwickeln und durchzuziehen. Dabei hat jeder von ihnen ganz andere Sorgen und Probleme. Das kann nur schiefgehen!

Montag, 30. Juli 2007

Gute Nachrichten: Es gibt Nachschub an Lesefutter

Beim Surfen im Netz habe ich entdeckt, dass die neuen Labyrinthe-Krimis lieferbar sind. Wer also unter Krimi-Entzugeserscheinungen leidet, dem empfehle ich:

Nachts im Block von Rolf Bönnen (hier klicken!) und
Tanz für mich von Helene Kynast (hier klicken!)

Auch in eigener Sache gibt es gute Nachrichten: Blackout läuft so gut, dass der Verlag eine weitere Auflage drucken lässt :-)

Mit meinem zweiten Labyrinthe-Krimi geht es voran. Der Text ist gesetzt, es gibt einen (sehr guten) Entwurf für ein Cover, und das mit dem Titel bekommen wir auch noch hin :-)

Montag, 23. Juli 2007

Lesefutter - Buchideen

Die ganze Familie (na ja, beinahe; die Katze und die beiden Hamster mussten zuhause bleiben) verbrachte die letzten zwei Wochen in England. Um genau zu sein: Eine Woche in Cornwall (im Hafenstädtchen Looe) und eine Woche in Somerset (im kleinen Küstenort Porlock). Als riesiger Englandfan habe ich jede Minute unseres Aufenthalts dort genossen, auch jene, in denen es geregnet hat. Von den Überschwemmungen sind wir zum Glück verschont geblieben, aber auch wir sind nicht ohne Regentage davongekommen. Nur: Regentage haben auch etwas Gutes - man kann den ganzen Tag lesen.

In meinem Fall war das unter anderem das Jugendbuch was wäre wenn. Dieses Buch hat etwas Seltsames mit mir angestellt. Es hat mich aus den Schuhen gehauen, zu lauten Begeisterungsstürmen hingerissen, in sich aufgesogen und mich am Ende als anderen Menschen wieder ausgespuckt. Kurz: Ich habe selten ein so gutes Jugendbuch gelesen. was wäre wenn ist schräg, witzig, überraschend, herzerwärmend, anders. Kurz: gewaltig und vor allem gewaltig gut geschrieben. Wer mehr wissen möchte klicke hier: was wäre wenn.

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, starrte ich zwanzig Minuten auf den Hafen von Looe - und dann hatte ich die Idee für ein neues Buch. Von A bis Z. Samt wunderbarem Personal. Ich habe eine Zusammenfassung der Geschichte geschrieben und werde sie meinem Verlag schicken. Mal sehen, ob die denken, das könnte was werden.

Und natürlich habe ich an der Geschichte für einen neuen Labyrinthe-Krimi gewerkelt. Die Hauptperson hatte ich ja schon seit Monaten. Die Grundidee stand auch schon. Ich habe sie in England weiterentwickelt und zusammen mit meiner Tochter Kayleigh wunderbare Charaktere für die Geschichte entworfen. Auch für diese Geschichte habe ich eine Zusammenfassung geschrieben, die ich dem Verlag schicken werde - und auch hier bin ich gespannt, ob die Verantwortlichen denken, das könnte was werden. Ehrlich gesagt, wäre ich furchtbar enttäuscht, wenn es nicht klappen würde; schliesslich haben Kayleigh und ich bis zu den Namen der Haustiere alles festgelegt. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Bilder zu den Englandferien gibt es auch - sobald ich sie auf den Computer geladen habe. Ach ja, fast vergessen: Den neuen Harry Potter haben wir uns in einem englischen Kino angeschaut (ein witziges Erlebnis) und auf dem Heimweg habe ich mir auf dem Flughafen den siebten Band von Harry Potter gekauft. Fragt mich nicht, wie er ausgeht, ich bin erst auf Seite 197.

Dienstag, 3. Juli 2007

Bei der zweiten Sek von Uli Rutz in Grabs



Hat das Spass gemacht! Und weil es wirklich sehr viel Spass gemacht hat, sage ich es gleich nochmals: Hat das Spass gemacht! ! !

Eine Lektion lang bin ich mit Fragen eingedeckt worden, die ich alle gerne beantwortet habe und sogar beantworten konnte :-). Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich glatt nochmals eine Lektion anhängen können.

Weniger Spass gemacht hat mir meine Digitalkamera, die im entscheidenden Moment kläglich versagt hat. Das heisst, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich versagt, denn ich hätte ja zuhause die Batterien checken können. Habe ich aber nicht. Zum Glück war Herr Rutz weiser und weitsichtiger als ich (er hat die Batterien kontrolliert) und hat ein paar Bilder von uns allen zusammen gemacht.

Ich bedanke mich recht herzlich für die interessanten Fragen, die Aufmerksamkeit und die Blumen. Und lade mich schon mal ein für nächstes Frühjahr, wenn mein neues Buch draussen ist.

Dienstag, 26. Juni 2007

Schulbesuch und Lesung(en)

Nächsten Dienstag besuche ich die zweite Sek von Uli Rutz in Grabs. Seine Schülerinnen und Schüler lesen zur Zeit meinen "Blackout" und werden mir hoffentlich am Dienstag gaaaaaanz viele Fragen stellen. Und ich werde ihnen ein wenig über das Schreiben erzählen.

Am 3. November bin ich - wenn alles klappt - in Winterthur bei Orell Füssli zu Besuch und werde aus dem "Blackout" vorlesen. Und ein wenig "gluschtig" machen auf meinen zweiten Labyrinthe-Krimi, der im Januar 2008 erscheinen wird.

Wenn ihr jetzt denkt: Oh, die möchte ich auch einmal kennen lernen (man weiss ja nie), dann fragt doch euren Lehrer / eure Lehrerin, ob er eine Lesung organisieren möchte. Ich komme dann vorbei, lese euch aus meinem Buch vor, beantworte eure Fragen und quassle euch die Ohren voll (ich erzähle furchtbar gerne über das Schreiben und meine Charaktere aus den Büchern).

Sonntag, 10. Juni 2007

Arbeitsplätze

Wir Autoren sind ein privilegiertes Völklein. Unser Arbeitsplatz ist dort, wo der Laptop ist. In meinem Fall war das heute hier:


Freitag, 8. Juni 2007

Wieder komplett

Zu einem Buch gehören immer auch ein paar Infos über den Autor / die Autorin. Als mich meine Lektorin vor mehr als einem Jahr fragte, was es denn zu mir sagen resp. schreiben gäbe, antwortete ich: Schreiben Sie irgendetwas in die Richtung "Die Autorin lebt mit ihrem Mann, zwei Kindern und einer coolen Katze in Werdenberg." Kurz danach starb unsere Katze. Sie war alt geworden, sie hatte ein gutes Leben gehabt, und trotzdem haben wir sehr um sie getrauert und sie lange vermisst.


Seit letzten Dienstagabend ist unser Familie wieder komplett. Wir haben eine rüstige achtjährige Katzendame aus dem Tierheim Catbox geholt. Ihr Name ist Luna und sie hat uns in kurzer Zeit um den Finger, sprich die Pfote, gewickelt.




Samstag, 2. Juni 2007

Ein wunderbares Kompliment

Heute habe ich ein wunderbares Kompliment bekommen, das mich sehr gefreut hat.

Frederik Weitz hat auf seinem Blog meinen Blackout besprochen. Wer lesen möchte, was er dazu geschrieben hat, klicke hier : Blackout

Montag, 28. Mai 2007

Darf ich vorstellen?



Die Zuhörer meiner ersten Lesung in der Gemeindebibliothek in Buchs. Ein kleines, aber sehr, sehr nettes Grüppchen von Zuhörerinnen und Zuhörern.

Vielen Dank! Es hat mir sehr viel Spass gemacht - Euch hoffentlich auch :-)

Dienstag, 8. Mai 2007

Unterwegs mit "Blackout"

In einer knappen Stunde schnappe ich mir meine Tasche (die ich noch packen muss), laufe zum Bahnhof und setze mich in den Zug nach St. Gallen. Dort treffe ich mich mit Vertretern des Thienemann Verlags und meiner Schweizer Betreuerin Leslie Schnyder - und lese vor Buchhändlern und Pressevertretern aus dem "Blackout" vor. Weitere Stationen auf der zweitägigen Buchreise sind Zürich und Basel.

Ich freue mich darauf, die Thienemänner und Thienefrauen kennen zu lernen; ich freue mich auch auf die Begegenung mit Buchhändlern, Buchhändlerinnen und PresseverteterInnen. Gleichzeitig habe ich ziemlich Bammel davor. Ich glaube, so was nennt man Lampenfieber :-)

Freitag, 27. April 2007

Messeleben

Wenn ich nicht schreibe, leite ich eine Schule. Und diese Schule nimmt vom 28. April bis zum 6. Mai an einer Messe teil. Heute haben wir bei 30 Grad Aussentemperatur den Stand eingerichtet. Ich habe versucht, mich in den Kühlschrank zu quetschen, den wir angeschleppt haben, aber das Dingens ist zu klein. Und so bin ich in der Hitze vor mich hingeschrumpelt wie ein alter Apfel. Keine Bange, ich bin noch da, aber "only just".

Der Stand ist klasse geworden. Natürlich vor allem wegen Scott. Der fotografiert nicht nur unfotogene Autorinnen wie mich, sondern macht auch Werbebanner :-).

Wer sowieso an die SIGA in Mels/SG fährt, ist herzlich eingeladen bei unserem Stand vorbeischauen. Wenn ich da bin, signiere ich gerne eure Bücher. Meine ungefähren Anwesenheitszeiten könnt ihr dem Terminkalender auf der Webseite entnehmen.

Also, bis dann.

Sonntag, 22. April 2007

Ein Labyrinthe-Krimi gewinnt den Hansjörg-Martin-Preis

Na, wer sagt's denn? Labyrinthe-Krimis sind gute, starke Krimis. Das fand auch die Jury des Syndikats, welche den diesjährigen Hansjörg-Martin-Preis für Kinder- und Jugendliteratur an Christoph Wortberg für sein Buch «Die Farbe der Angst» vergab.

Herzliche Gratulation an den Autorenkollegen Wortberg.

Mittwoch, 4. April 2007

Unterwegs zu Nummer zwei

Am 1. April habe ich meinen neuen Labyrinthe-Krimi an den Verlag geschickt. Das Manuskript geht jetzt an meine - sehr nette - Lektorin, der die Geschichte hoffentlich gefällt. Geplanter Erscheinungstermin ist Anfang 2008.

Auf den 22. Mai ist eine Lesung in der Gemeindebibliothek in Buchs/SG geplant. Ich freue mich darauf :-).

Mittwoch, 7. März 2007

Wenn das Schulhaus zusammenkracht

Der Wunschtraum vieler Schüler geht für die 13. Klasse in Erfüllung: Ihr Schulhaus kracht zusammen. Dummerweise zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Die Klasse sitzt nämlich gerade im Deutschunterricht und für eine Flucht geht alles viel zu schnell. Wenn ihr lesen möchtet, wie schnell, klickt hier ... (Achtung, um zum Blog zurückzukommen die "Zurück-Taste" drücken!)

Eingeschlossen sitzen die Schüler unter den Trümmern und um die aufkommende Panik zu unterdrücken, erzählen sie einander Geschichten.

Nessa Altura hat die Geschichte der 13. Klasse aufgeschrieben und als Buch herausgebracht. Damit möglichst viele Menschen erfahren, dass es dieses Buch gibt, hat sich die Autorin ein paar witzige Werbestrategien ausgedacht:

Da ist erst einmal der Blog der 13. Klasse. Interessiert? Dann klickt hier ...

Ganz ehrlich gesagt, gibt es sie eigentlich gar nicht, die 13. Klasse. Sie ist ein Fanatsieprodukt der Autorin. Wen es aber wirklich gibt, sind die Jugendlichen, welche die Geschichten der 13. Klasse verfilmt haben. Und das ist die zweite witzige Idee: Diese Filme werden jeweils am Dienstag und am Donnerstag in verschiedenen Blogs uraufgeführt (Die Vorführdaten und Vorführorte findet Ihr im Blog der 13. Klasse). Gestern war Premiere des ersten Films. Zu sehen ist er hier ...

Viel Spass beim Surfen in Nessa Alturas Projekt.

Samstag, 24. Februar 2007

Jugendliche an die Tastatur!

Ein Stockwerk unter mir tippt meine Tochter seit Stunden Wörter in den Computer. Wörter, die zu einer Geschichte wachsen. Ich durfte das erste Kapitel lesen und es gefällt mir so gut, dass ich es gleich auf der Webseite eingestellt habe (unter "Projekte" - "Leser").

Schreiben ist nicht uncool. Schreiben ist eine absolut coole Sache. Weil man in eine andere Welt abtauchen kann, eine, die man selber erschafft. Man ist Held oder Bösewicht. Man kämpft gegen Ausserirdische oder Fabelwesen. Man erlebt Abenteuer oder verliebt sich. Man schwingt sich auf ein Pferd oder schwebt in einem Raumschiff durch die Weite des Alls. Man ... Die Möglichkeiten sind endlos.

In diesem Sinne: An die Tastatur! Lasst eurer Phantasie freien Lauf! Schreibt!

Freitag, 16. Februar 2007

Ein Koffer voller Socken

In meinem Verlag ist ein blau-rosa gestreiftes Buch erschienen, das sofort mein Interesse geweckt hat. Nicht wegen der Farben (ich bekomme kleinere Abneigungsanfälle bei der Farbe Rosa), sondern wegen des Titels.

PinkMuffin at BerryBlue - "Betreff: Irrläufer"

Als Internet- und Mailjunkie ist das natürlich genau das Richtige für mich. Schon ohne Leseprobe. Nach der Leseprobe erst recht.

Wer sich für die Leseprobe interessiert, klicke bitte hier:
PinkMuffin at BerryBlue

Ich habe mir das Buch also organisiert - und hatte erst einmal keine Chance, es zu lesen. Es verschwand auf der Stelle im Zimmer meiner Tochter, die mir immer mal wieder witzige Passagen daraus erzählte und mich nur noch neu- und begieriger auf das Buch machte.

Mittlerweile bin ich an der Reihe. Und ich amüsiere mich prächtig über Pinkmuffin und Berry Blue, über einen komischen Kerl namens Lipinksi und über einen Koffer voller Socken in England. Wie das alles zusammenpasst? Und welche irren Kapriolen die Geschichte sonst noch auf Lager hält? Findet es selber heraus. Steht alles im Buch.

Mittwoch, 7. Februar 2007

"Gibt's denn nichts Interessantes in deinem Leben?"

fragt Anonym in seinem /ihrem Kommmentar.

Nun, ich bin letzte Woche weder aus einem fahrenden Helikopter beschossen worden, noch lag ich nach einer komplizierten Operation auf der Intensivstation, noch musste ich nach einem gigantischen Liebeskummer mein in tausend Stücke gesprungenes Herz mit Sofortkleber wieder zusammenbasteln. Insofern gibt's vielleicht wirklich nichts soooooooo Interessantes in meinem Leben.

Das richtige Leben ist oftmals ziemlich banal. Nach dem letzten Blogeintrag war ich krank. Eine ganz langweilige Erkältung hat meinen Taschentuchverbrauch in die Höhe geschraubt und ein kläffender, bellender Dauerhusten meine Lunge zu Fluchtgedanken inspiriert. Zum Glück fuhr ich in den Urlaub, wo ich mehrheitlich geschlafen, gelesen und meine Lunge in der frischen Luft spazieren geführt habe.

Eigentlich bin ich ja der Prototyp eines Internetjunkies, aber witzigerweise schaffe ich es im Urlaub problemlos, mich aus der virtuellen Welt auszuklinken und ohne jegliche Entzugserscheinungen das Leben zu geniessen. Darum habe ich mich nicht bemüht, irgendwo in der Abgeschiedenheit der Berge einen Internetanschluss ausfindig zu machen. Anonym, ich hoffe, du bist mit dieser Erklärung einigermassen zufrieden :-)

Bevor ich in die Berge fuhr, gab ich Heini Schwendener vom "Werdenberger & Obertoggenburger" ein Interview. Ich fürchte, ich habe dabei auch auf seinen Schreibtisch gehustet und hoffe, ich habe ihn nicht angesteckt. Auf jeden Fall hat er einen wirklich guten Artikel geschrieben. Die drei signierten Bücher, die es zu gewinnen gab, gingen an Petra, Serena und Melina. Viel Spass beim Lesen.

Mittwoch, 31. Januar 2007

Zu Gast bei Radio Grischa

Heute Morgen war ich bei Radio Grischa. Martina Fehr hat mich interviewt; ich habe ihr vier signierte Bücher zum Verlosen dortgelassen. Wenn ihr im Einzugsbereich von Radio Grischa / Radio Engiadina lebt, haltet in den nächsten Tagen die Ohren offen. So kommt ihr vielleicht zu einem Gratisexemplar. Leider weiss ich selber auch nicht, wann das Interview ausgestrahlt wird; kann euch also keinen konkreten Tipp geben :-(

Dienstag, 30. Januar 2007

Interview bei Radio Ri

Radio Ri hat das Interview vom 29. Januar online gestellt:

Interview "Radio Ri im Gschpröch"

Gebrauchsanweisung:
1. Auf den Link oben klicken (lila Text anklicken)
2. "Archiv" anklicken
3. "Audio"-Feld anklicken
4. Player zur Sendung 29. Januar starten

Das Inverview nimmt die zweite Hälfte der Sendung ein. Man kann beim Player vorspulen und so direkt zum Interview mit mir gelangen.

Warung: Das Interview ist auf Schweizerdeutsch geführt! (Könnte für Leser und Leserinnen aus dem nichtschweizerischen Raum zu einer herrlichen Lachnummer werden :-) ).

Die zwei im Interview erwähnten Webseiten (einfach auf den lila Text klicken und schon seid Ihr verbunden):

Schreibforum für Jugendliche
Play House, Englischschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Samstag, 27. Januar 2007

"Blackout" ist in den Buchläden

Nachdem "Blackout" seit einer Woche in Deutschland erhältlich ist, hat nun auch die Schweiz nachgezogen. Ab sofort kann man das Buch auch in meinem Heimatland kaufen :-).
Heute Morgen hat mich zudem Ruth Wohlwend von McOwl's in Vaduz (Liechtenstein) angerufen, um mir mitzuteilen, dass die Bücher bei ihr eingetroffen sind. Ein Blick auf Ruths Webseite lohnt sich. Nicht nur, weil sie einen wirklich guten Buchladen hat - ihr Laden war es auch, der jenem im "Blackout" Pate gestanden hat. Ich habe selten in einem so gemütlichen Buchgeschäft eingekauft! Danke für deine Unterstützung, Ruth!

Dienstag, 23. Januar 2007

Eine Schachtel voller Bücher und ein leicht chaotisches Radioninterview

Heute Nachmittag klingelte der Postbote an meiner Tür und drückte mir eine Schachtel in die Hand. Eine ziemlich schwere. Das konnten doch nur .... Herzklopfen ... meine Bücher sein. Fast zwei Monate lang hatte ich nur ein Exemplar von "Blackout", das ich hütete wie einen Augapfel. Nun bin ich für's Erste versorgt :-)

Am Abend ging's dann zur Vorproduktion eines Radiointerviews. Da ich den Interviewer kenne, freute ich mich auf einen witzigen und unterhaltsamen Abend. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Das Interview - gegliedert in drei Teile - ist chaotisch, unvorhersehbar, sprunghaft, spannend. Halt einfach alles ausser wirklich professionell. Mir hat es sehr viel Spass gemacht.

Ausgesendet wird es auf Radio Ri, dem Lokalradiosender, bei dem ich früher einmal gearbeitet habe. Sendetermin ist Montag, der 29. Januar, von 19.30 bis 20.00 Uhr. Wer ausserhalb des Sendegebiets wohnt, kann - wenn wir Glück haben - das Gespräch später online hören. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Draussen schneit es. Was für ein Tag!

Mittwoch, 10. Januar 2007

Surfen auf der Lampenfieberwelle

Kevin ist auf einer riesigen Kreativitäts- und Arbeitswelle gesurft - die Webseite steht, der Bauschutt ist weggeräumt. DANKE, Kevin.

Mich hat eine ganz andere Welle erfasst. Die Lampenfieberwelle.
Seit einem Jahr weiss ich, dass mein Buch im Frühjahr 2007 erscheinen wird. Bis jetzt war "Frühjahr 2007" gaaaaanz weit weg - und plötzlich steht es grinsend vor mir und sagt: "Du bist dran - bist du bereit?"

Ja. Nein. Ich freue mich. Mir ist ein bisschen bang. Was wird auf mich zukommen? Werdet Ihr mein Buch mögen? Werde ich Euch - wenn ich Euch auf Lesungen begegne - zu Tode langweilen oder werden wir Spass haben zusammen?

Doch. Ich bin bereit. Und ja, ich freue mich. Der Rest wird sich ergeben.

Alice